<!DOCTYPE html>
<html class="client-nojs vector-feature-language-in-header-enabled vector-feature-language-in-main-page-header-disabled vector-feature-page-tools-pinned-disabled vector-feature-toc-pinned-clientpref-0 vector-toc-not-available vector-feature-main-menu-pinned-disabled vector-feature-limited-width-clientpref-1 vector-feature-limited-width-content-enabled vector-feature-custom-font-size-clientpref-1 vector-feature-appearance-pinned-clientpref-0 skin-theme-clientpref-day vector-sticky-header-enabled" lang="de" dir="ltr"><head>
<meta charset="UTF-8">
<title>Dickdarm</title>
<meta name="viewport" content="width=device-width, initial-scale=1.0">
<link rel="icon" type="image/png" href="./_res_/favicon.png">
<link rel="canonical" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Dickdarm"> <link href="./_mw_/ext.cite.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.wikimediamessages.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/skins.vector.icons.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/skins.vector.search.codex.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/skins.vector.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<meta name="ResourceLoaderDynamicStyles" content="">
<link href="./_mw_/ext.gadget.citeRef.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.defaultPlainlinks.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiCommonHide.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiCommonLayout.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiCommonStyle.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiDarkmode.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiResponsive.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.specialSearch.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_mw_/site.styles.css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_mw_/noscript.css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_res_/footer.css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_res_/vector-2022.css">
</head>
<body class="skin--responsive skin-vector skin-vector-search-vue mediawiki ltr sitedir-ltr mw-hide-empty-elt ns-0 ns-subject page-Dickdarm rootpage-Dickdarm skin-vector-2022 action-view">
<div class="mw-page-container">
<div class="mw-page-container-inner">
<div class="mw-content-container">
<main id="content" class="mw-body">
<header class="mw-body-header vector-page-titlebar">
<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Dickdarm</span></h1>
</header>
<a id="top"></a>
<div id="bodyContent" class="vector-body ve-init-mw-desktopArticleTarget-targetContainer" aria-labelledby="firstHeading" data-mw-ve-target-container="">
<div id="contentSub">
<div id="mw-content-subtitle"></div>
</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">
<p>Der <b>Dickdarm</b> (<a href="Latein" title="Latein">lateinisch</a> <b>Intestinum crassum</b>) ist der letzte Teil des <a href="Verdauungstrakt" title="Verdauungstrakt">Verdauungstraktes</a> der <a href="Wirbeltiere" title="Wirbeltiere">Wirbeltiere</a> und damit auch des Menschen. Er ist der Teil des <a href="Darm" title="Darm">Darms</a>, der nach dem <a href="D%C3%BCnndarm" title="Dünndarm">Dünndarm</a> beginnt und an der <a href="Kloake_(Biologie)" title="Kloake (Biologie)">Kloake</a> oder am <a href="Anus" title="Anus">Anus</a> endet. Seine wesentliche Funktion liegt im Transport und in der Speicherung des <a href="Kot" title="Kot">Stuhls</a>. Der Dickdarm entzieht dem Stuhl Wasser und dickt ihn dadurch ein. Durch seine Fähigkeit, <a href="Natrium" title="Natrium">Natrium</a>-, <a href="Kalium" title="Kalium">Kalium</a>- und <a href="Chlorid" class="mw-redirect" title="Chlorid">Chlorid</a>-<a href="Ion" title="Ion">Ionen</a> aufzunehmen oder auszuscheiden, ist er an der Feinregulation des <a href="Elektrolyt" title="Elektrolyt">Elektrolyt</a>-Haushaltes beteiligt. Die <a href="Darmflora" title="Darmflora">Darmflora</a> ist vor allem im Dickdarm zu finden. Erkrankungen des Dickdarms sind beim Menschen häufig: Die akute <a href="Appendizitis" title="Appendizitis">Appendizitis</a> ist ein gängiges Krankheitsbild der Chirurgie, und <a href="Kolorektales_Karzinom" title="Kolorektales Karzinom">Darmkrebs</a> gehört zu den häufigsten Krebsdiagnosen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Vergleichende_Anatomie_des_Dickdarms">Vergleichende Anatomie des Dickdarms</h2></div>
<p>Der Dickdarm ist der bei den Wirbeltieren vom Dünndarm differenzierte Teil des <a href="Mitteldarm" title="Mitteldarm">Mitteldarms</a> (Intestinum), also des mittleren Abschnitts des Darmes zwischen dem Magen und den Anhangsorganen sowie der Kloake bzw. dem Anus. Im einfachsten Fall bilden beide Mitteldarmabschnitte ein einfaches und gestrecktes Rohr, in dem sowohl die enzymatische Zersetzung wie auch die <a href="Resorption" title="Resorption">Resorption</a> der Nährstoffe stattfindet.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Diese einfache Form findet sich bei den <a href="Schleimaale" title="Schleimaale">Schleimaalen</a>, den <a href="Neunaugen" title="Neunaugen">Neunaugen</a> sowie den <a href="Knochenfische" title="Knochenfische">Knochenfischen</a>. Bei den Knorpelfischen ist der Mitteldarm durch eine spezifische Faltenbildung zur Vergrößerung der Oberfläche gekennzeichnet, die je nach <a href="Taxon" title="Taxon">Taxon</a> mehr oder weniger schraubenförmig verläuft und als <a href="Spiraldarm" title="Spiraldarm">Spiraldarm</a> bezeichnet wird.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Amphibien<sup id="cite_ref-Haas_2004_3-0" class="reference"><a href="#cite_note-Haas_2004-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und Reptilien besitzen meist nur einen kurzen, in wenige Schlingen gelegten Dickdarm. Der <a href="Blinddarm" title="Blinddarm">Blinddarm</a> ist klein oder fehlt ganz.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bei beiden Gruppen endet der Dickdarm in einen kurzen <a href="Enddarm" title="Enddarm">Enddarm</a> und danach in der Kloake.<sup id="cite_ref-Haas_2004_3-1" class="reference"><a href="#cite_note-Haas_2004-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bei Vögeln unterscheidet man zwei Dickdarmabschnitte: den Blinddarm und den Enddarm. Die Bauunterschiede betreffen vor allem den Blinddarm, der bei Vögeln paarig angelegt ist. So besitzen Hühner- oder Straußenvögel große Blinddärme, während sie bei Tauben sehr klein sind und keine Verdauungsfunktion haben und bei Papageien, vielen Greif- und Sperlingsvögeln ganz fehlen.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Mit Ausnahme der <a href="Kloakentiere" title="Kloakentiere">Kloakentiere</a> sind die Säugetiere die einzige Tiergruppe, bei der es zu einer Trennung von Geschlechtsöffnung und Darmaustritt in Form eines Anus gekommen ist. Innerhalb der Säugetiere zeigt der Dickdarm erhebliche Unterschiede im Aufbau. So besitzen Raubtiere einen kleinen Blinddarm, ein einfaches U-förmiges <a href="Colon" title="Colon">Colon</a> und einen kurzen <a href="Mastdarm" title="Mastdarm">Mastdarm</a> (Rektum), die allesamt keine <a href="T%C3%A4nie_(Anatomie)" title="Tänie (Anatomie)">Bandstreifen</a> (Tänien) besitzen. Der Darm der <a href="Primaten" title="Primaten">Primaten</a> entspricht dem in diesem Artikel ausführlich dargestellten Aufbau beim Menschen. Einige Pflanzenfresser wie Pferde oder <a href="Herbivor" class="mw-redirect" title="Herbivor">herbivore</a> Nagetiere haben dagegen einen sehr großen Blinddarm, der bei ihnen als Gärkammer dient. Am Colon zeigt vor allem der aufsteigende Teil (<i>Colon ascendens</i>) erhebliche Gestaltvariationen, bei Pflanzenfressern ist er stark vergrößert. Die Schlingen des <i>Colon ascendens</i> sind beispielsweise bei Pferden in Form zweier übereinandergelegter, nach hinten offener Hufeisen angeordnet, bei Schweinen bienenkorbartig und bei Wiederkäuern scheibenförmig aufgerollt (Einzelheiten siehe den Artikel zum jeweiligen Dickdarmabschnitt). Die Anzahl der Bandstreifen ist ebenfalls tierartlich verschieden.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Elefanten besitzen einen sehr langen Darm von insgesamt etwa 25 Metern Länge, von denen 6 Meter auf den Dickdarm und 4 Meter auf das Rektum entfallen.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bei den <a href="Wale" title="Wale">Walen</a> sind der Dünndarm und der Dickdarm nur anhand der Epithelzellen zu unterscheiden.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Anatomie_des_Dickdarms_beim_Menschen">Anatomie des Dickdarms beim Menschen</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Lage_und_Struktur">Lage und Struktur</h3></div>
<p>Der Dickdarm liegt größtenteils in der <a href="Bauchh%C3%B6hle" class="mw-redirect" title="Bauchhöhle">Bauchhöhle</a>, wo er die <a href="D%C3%BCnndarm" title="Dünndarm">Dünndarmschlingen</a> umrahmt. Er beginnt bei den meisten Menschen im rechten <a href="Unterbauch" class="mw-redirect" title="Unterbauch">Unterbauch</a>, wo der Dünndarm seitlich einmündet und die Krummdarm-Blinddarm-Klappe (<a href="Ileoz%C3%A4kalklappe" title="Ileozäkalklappe">Ileozäkalklappe</a>, Bauhin-Klappe) bildet. Unterhalb der Einmündung endet der Dickdarm blind, entsprechend wird dieser Abschnitt Blinddarm (<i>Caecum</i>) genannt. An seinem Ende verengt sich der Blinddarm zum <a href="Appendix_vermiformis" class="mw-redirect" title="Appendix vermiformis">Wurmfortsatz</a> (<i>Appendix vermiformis</i>), dessen Lage sehr variabel ist.
</p><p>Oberhalb der Bauhin-Klappe beginnt der Grimmdarm oder das <i>Colon</i> (auch Kolon genannt, von <span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Latein" title="Latein">lateinisch</a></span> <span lang="la-Latn" style="font-style:italic">cōlon</span>, von <span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Altgriechische_Sprache" title="Altgriechische Sprache">altgriechisch</a></span> <span lang="grc-Grek" class="Grek" style="font-style:normal">κῶλον</span> <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261937631">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
.mw-parser-output .Latn{font-family:"Akzidenz Grotesk","Arial","Avant Garde Gothic","Calibri","Futura","Geneva","Gill Sans","Helvetica","Lucida Grande","Lucida Sans Unicode","Lucida Grande","Stone Sans","Tahoma","Trebuchet","Univers","Verdana"}
/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><span class="Latn" lang="grc-Latn" style="font-weight:normal;font-style:italic">kōlon</span>, deutsch <span lang="de" style="font-style:normal;font-weight:normal">‚Darm, Wurst‘</span><sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>), der bis unter die <a href="Leber" title="Leber">Leber</a> aufsteigt (<i>Colon ascendens</i>, aufsteigendes Colon), unterhalb der Leber nach links umbiegt (<i>Flexura coli dextra</i>) und quer durch die Bauchhöhle in den linken <a href="Oberbauch" class="mw-redirect" title="Oberbauch">Oberbauch</a> zieht (<i>Colon transversum</i>, auch Quercolon genannt). Hier biegt er erneut um (<i>Flexura coli sinistra</i>) und steigt in das Becken ab (<i>Colon descendens</i>, absteigender Grimmdarm), wo er anschließend S-förmig nach hinten (<i>dorsal</i>) zum <a href="Kreuzbein" title="Kreuzbein">Kreuzbein</a> zieht (<i><a href="Colon_sigmoideum" title="Colon sigmoideum">Colon sigmoideum</a></i>). Dort biegt er nach unten (<i>kaudal</i>) um. Dort endet er und geht in den Enddarm über, der in den Mastdarm und den <a href="Anus" title="Anus">Analkanal</a> unterteilt wird.<sup id="cite_ref-DRA_2012_636_13-0" class="reference"><a href="#cite_note-DRA_2012_636-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Für Colon wird die deutsche Bezeichnung „Grimmdarm“ sowohl in der Wissenschaft als auch in der Alltagssprache nur noch selten verwendet.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Gesamtlänge des Dickdarms beträgt beim Menschen etwa 1,5 Meter.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die einzelnen Abschnitte können intraperitoneal, retroperitoneal und extraperitoneal liegen. Damit ist die Lage zum <a href="Bauchfell" title="Bauchfell">Bauchfell</a> (<i>Peritoneum</i>) gemeint. Ein Organ liegt intraperitoneal, wenn es vollständig von Bauchfell überzogen ist und mit einem breiten Band (<a href="Gekr%C3%B6se" title="Gekröse">Gekröse</a>, <i>Meso</i>) an der Rumpfwand aufgehängt ist, wodurch es relativ frei beweglich ist. Beim Dickdarm gilt das für Blinddarm, Wurmfortsatz, Quercolon und Colon sigmoideum.<sup id="cite_ref-DRA_2012_636_13-1" class="reference"><a href="#cite_note-DRA_2012_636-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Retroperitoneal bedeutet, dass das Organ nicht von allen Seiten von Bauchfell überzogen ist, sondern an einer Seite direkt mit der Rumpfwand verwachsen ist. Das gilt für das auf- und absteigende Colon<sup id="cite_ref-DRA_2012_636_13-2" class="reference"><a href="#cite_note-DRA_2012_636-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> (<i>Colon ascendens</i> und <i>Colon descendens</i>) und das obere Rektum. Ein Organ liegt extraperitoneal, wenn es außerhalb der Bauchhöhle liegt und deswegen nicht vom Peritoneum überzogen ist. Im Falle des Dickdarms trifft das auf das Endstück des Rektums und den Analkanal zu.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Charakteristisch für den Dickdarm ist die Wand des Colons. Sie ist gekennzeichnet durch drei sichtbare Längsmuskelzüge, die Bandstreifen genannt werden, halbmondförmige Einziehungen (<i>Plicae semilunares</i>) und Aussackungen (Poschen oder Haustren) zwischen den Einziehungen (<i>siehe Abschnitt <a href="#Feinbau">Feinbau</a></i>).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Blutversorgung_und_Lymphabfluss">Blutversorgung und Lymphabfluss</h3></div>
<p>Die Abschnitte des Dickdarmes werden von den Ästen dreier großer Arterien versorgt. Blinddarm, Wurmfortsatz, aufsteigendes Colon und der größte Teil des Quercolon erhalten Äste der <i><a href="Arteria_mesenterica_superior" title="Arteria mesenterica superior">Arteria mesenterica superior</a></i>, der restliche Teil des Quercolon, das absteigende Colon, das Colon sigmoideum und das obere Rektum solche von der <i><a href="Arteria_mesenterica_inferior" title="Arteria mesenterica inferior">Arteria mesenterica inferior</a></i>.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das untere Rektum und der Analkanal erhalten Blut aus der <i><a href="Arteria_pudenda_interna" title="Arteria pudenda interna">Arteria pudenda interna</a></i>.<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Blutabfluss erfolgt über Venen, die mit den Arterien verlaufen und gleichlautend benannt sind, also über die <i><a href="Vena_mesenterica_superior" class="mw-redirect" title="Vena mesenterica superior">Vena mesenterica superior</a></i>, <i><a href="Vena_mesenterica_inferior" class="mw-redirect" title="Vena mesenterica inferior">Vena mesenterica inferior</a></i> und <i>Vena pudenda interna</i>. Die beiden Erstgenannten münden in die <a href="Pfortader" title="Pfortader">Pfortader</a> der <a href="Leber" title="Leber">Leber</a>, nur die <i>Vena pudenda interna</i> mündet in die <i><a href="Vena_iliaca_interna" title="Vena iliaca interna">Vena iliaca interna</a></i>, deren Blut in die <a href="Vena_cava_inferior" title="Vena cava inferior">untere Hohlvene</a> gelangt, ohne die Leber zu passieren.
</p><p>Da <a href="Lymphe" title="Lymphe">Lymphgefäße</a> in der Regel mit Arterien verlaufen, entsprechen die Lymphabflussgebiete des Dickdarms in etwa den arteriellen Versorgungsgebieten. Die Lymphe aus dem Stromgebiet der <i>Arteria mesenterica superior</i> fließt über die <a href="Mesenteriallymphknoten" title="Mesenteriallymphknoten">Mesenteriallymphknoten</a> an der Austrittsstelle der Arterie aus der Bauchaorta <i>(Noduli mesenterici superiores)</i> in den <i><a href="Truncus_intestinalis" title="Truncus intestinalis">Truncus intestinalis</a></i>, der in die <i><a href="Cisterna_chyli" title="Cisterna chyli">Cisterna chyli</a></i> mündet. Die Lymphe aus dem Stromgebiet der <i>Arteria mesenterica inferior</i> gelangt entsprechend über die Lymphknoten neben dem Arterienaustritt <i>(Noduli mesenterici inferiores)</i> und über den linken <i><a href="Truncus_lumbalis" title="Truncus lumbalis">Truncus lumbalis</a></i> in die <i>Cisterna chyli</i>.<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Innervation">Innervation</h3></div>
<p>In der Wand des Darms befindet sich ein Netzwerk aus Nervenzellen, das die Bewegungen des Darms koordiniert. Dieses sogenannte <a href="Enterisches_Nervensystem" title="Enterisches Nervensystem">enterische Nervensystem</a> arbeitet weitgehend autonom, seine Aktivität wird aber von den beiden Anteilen des <a href="Vegetatives_Nervensystem" title="Vegetatives Nervensystem">vegetativen Nervensystems</a> beeinflusst: der <a href="Parasympathikus" title="Parasympathikus">Parasympathikus</a> steigert die Darmaktivität, der <a href="Sympathikus" title="Sympathikus">Sympathikus</a> setzt sie herab. Ähnlich der arteriellen Versorgung wird der Dickdarm bis kurz vor der linken Colonflexur anders innerviert als der Darm dahinter. Die parasympathischen Fasern für den ersten Abschnitt stammen aus dem <a href="Nervus_vagus" title="Nervus vagus">Vagusnerv</a>, die für den zweiten Abschnitt entspringen aus dem untersten Teil des Rückenmarks und verlaufen als <i>Nervi splanchnici pelvici</i>. Als <a href="Cannon-B%C3%B6hm-Punkt" title="Cannon-Böhm-Punkt">Cannon-Böhm-Punkt</a> wird das Gebiet bezeichnet, in dem sich die Innervationsgebiete überlappen.<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Feinbau">Feinbau</h2></div>
<p>Der Dickdarm zeigt den typischen Wandaufbau des Magen-Darm-Traktes mit vier Schichten. Die innerste Schicht ist eine <a href="Schleimhaut" title="Schleimhaut">Schleimhaut</a> (<i>Tunica mucosa</i>, kurz <i>Mukosa</i>), die ihrerseits aus drei Schichten aufgebaut ist: die Oberfläche ist mit <a href="Epithel" title="Epithel">Epithel</a> <i>(Lamina epithelialis)</i> bedeckt, das durch lockeres <a href="Bindegewebe" title="Bindegewebe">Bindegewebe</a> <i>(<a href="Lamina_propria" title="Lamina propria">Lamina propria</a> mucosae)</i> von einer Schicht aus <a href="Glatte_Muskulatur" title="Glatte Muskulatur">glatten Muskelzellen</a> <i>(Lamina muscularis mucosae)</i> getrennt ist. Die Schleimhaut liegt einer lockeren Bindegewebsschicht (<i>Tunica submucosa</i>, kurz <i><a href="Tela_submucosa" title="Tela submucosa">Submukosa</a></i>) auf. Diese führt die Blut- und Lymphgefäße für die Mukosa und beinhaltet ein Nervengeflecht, den <i>Plexus submucosus</i>. Sie dient zudem als Verschiebeschicht zur dritten Wandschicht, der <i>Tunica muscularis</i>, die dem Organ mit einer inneren Ringmuskelschicht <i>(Stratum circulare)</i> und einer äußeren Längsmuskelschicht <i>(Stratum longitudinale)</i> <a href="Peristaltik" title="Peristaltik">peristaltische</a> Bewegungen ermöglicht. Zwischen den Muskelschichten liegt ein weiteres Nervengeflecht, der <i><a href="Plexus_myentericus" title="Plexus myentericus">Plexus myentericus</a></i>, der ebenso wie der <i><a href="Plexus_submucosus" title="Plexus submucosus">Plexus submucosus</a></i> zum <a href="Enterisches_Nervensystem" title="Enterisches Nervensystem">enterischen Nervensystem</a> gehört. Die vierte Schicht ist je nach Abschnitt des Dickdarms entweder lockeres Bindegewebe <i>(<a href="Adventitia" class="mw-redirect" title="Adventitia">Adventitia</a>)</i> oder das <a href="Peritoneum" class="mw-redirect" title="Peritoneum">Bauchfell</a>.<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Ein wichtiger feinbaulicher Unterschied zum Dünndarm besteht in dem Fehlen von <a href="Darmzotte" title="Darmzotte">Darmzotten</a>, die Dickdarmschleimhaut hat nur tiefe <a href="Krypte" title="Krypte">Krypten</a>, die von zylinderförmigen Zellen <i>(hochprismatisches Epithel)</i> ausgekleidet sind. Viele dieser Zellen produzieren Gleitschleim, andere nehmen Wasser auf und dicken so den <a href="Kot" title="Kot">Stuhl</a> ein. Auch die Dickdarmwand ist wie die Wand des Dünndarms in Falten geworfen. Diese entstehen aber durch örtliche Einziehungen der inneren Ringmuskelschicht, die im Querschnitt halbmondförmig erscheinen (daher der lateinische Name <i>Plicae semilunares</i>). Zwischen den Einziehungen bildet die Darmwand Aussackungen, die als <i>Haustren</i> (deutsch: Poschen) bezeichnet werden. Bei einigen Säugetieren, auch beim Menschen, ist die äußere Längsmuskelschicht zu drei kräftigen Strängen (<i><a href="T%C3%A4nie_(Anatomie)" title="Tänie (Anatomie)">Tänien</a></i>) verdickt. An diesen Tänien hängen außen Ansammlungen von Fettgewebe <i>(Appendices epiploicae)</i>.<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Von diesem Muster weicht die <i><a href="Appendix_vermiformis" class="mw-redirect" title="Appendix vermiformis">Appendix vermiformis</a></i> ab. Sie hat keine Tänien, sondern wie die anderen Abschnitte des Verdauungstraktes eine durchgehende Längsmuskelschicht. In der <i>Lamina propria</i> der Schleimhaut sind große <a href="Lymphfollikel" title="Lymphfollikel">Lymphfollikel</a> zu finden.<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das Rektum hat statt der Tänien eine durchgehende Längsmuskelschicht, keine Haustren und keine Fettanhängsel.<sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Am <a href="Anus" title="Anus">Analkanal</a> geht das Epithel des Rektums in mehrschichtig unverhorntes <a href="Epithel" title="Epithel">Plattenepithel</a> über.<sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Entwicklung_und_Fehlbildungen">Entwicklung und Fehlbildungen</h2></div>
<p>Aus dem <i><a href="Entoderm" title="Entoderm">Entoderm</a></i>, dem inneren Keimblatt des <a href="Embryo" title="Embryo">Embryos</a>, bildet sich zunächst das primitive Darmrohr aus, an dem Vorder-, Mittel- und Hinterdarm zu unterscheiden sind. Aus der weiteren Entwicklung des Mitteldarms geht der größte Teil des Dünndarms und der Dickdarm einschließlich der ersten zwei Drittel des Quercolons hervor.<sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="#cite_note-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Rest des Dickdarms bildet sich aus dem Hinterdarm, während das letzte Stück des Analkanals durch die Einstülpung von <i><a href="Ektoderm" title="Ektoderm">Ektoderm</a></i> entsteht.<sup id="cite_ref-27" class="reference"><a href="#cite_note-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Entwicklung des Darmes erklärt auch die Innervation und die Blutversorgung: die Mitteldarmarterie wird zur <i><a href="Arteria_mesenterica_superior" title="Arteria mesenterica superior">Arteria mesenterica superior</a></i>, die Enddarmarterie zur <i><a href="Arteria_mesenterica_inferior" title="Arteria mesenterica inferior">Arteria mesenterica inferior</a></i>.<sup id="cite_ref-Sadler_Med_Emb_2008_303_28-0" class="reference"><a href="#cite_note-Sadler_Med_Emb_2008_303-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Im Laufe der Entwicklung verwachsen <i>Colon ascendens</i> und <i>Colon descendens</i> mit der rückwärtigen Rumpfwand. Beim <i>Colon ascendens</i> kann diese Verwachsung unvollständig sein und im Extremfall gar nicht stattfinden, sodass es wie das Quercolon über ein eigenes <a href="Mesenterium" title="Mesenterium">Mesenterium</a> verfügt. Das <i>Colon ascendens</i> ist dann abnorm beweglich, es kann zum <a href="Volvulus" title="Volvulus">Volvulus</a> kommen oder zur Einklemmung von Dünndarmschlingen. Während der Embryonalentwicklung dreht sich der Darm und „verpackt“ sich in der Bauchhöhle. Auch bei diesem Prozess können Fehler auftreten, die dazu führen, dass sich etwa der gesamte Dickdarm auf der linken Seite befindet oder das Quercolon hinter dem Zwölffingerdarm zu liegen kommt.<sup id="cite_ref-29" class="reference"><a href="#cite_note-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Als <a href="Atresie" title="Atresie">Atresie</a> bezeichnet man den Verschluss von Hohlorganen: Am Dickdarm sind am häufigsten Rektum und Analkanal betroffen, bei der <i><a href="Analatresie" title="Analatresie">Rektoanalatresie</a></i> fehlt die Verbindung zwischen den beiden Abschnitten und der Dickdarm endet blind. Häufig ist der Mastdarm dann durch <a href="Fistel" title="Fistel">Fisteln</a> mit angrenzenden Organen verbunden. Bei Jungen ist das häufig die <a href="Harnr%C3%B6hre" title="Harnröhre">Harnröhre</a>, bei Mädchen die <a href="Vagina_des_Menschen" title="Vagina des Menschen">Vagina</a>.<sup id="cite_ref-Sadler_Med_Emb_2008_303_28-1" class="reference"><a href="#cite_note-Sadler_Med_Emb_2008_303-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Beim <a href="Kongenitales_Megakolon" title="Kongenitales Megakolon">angeborenen Megacolon</a> <i>(Morbus Hirschsprung)</i> fehlen meistens im Endabschnitt des Dickdarms Nervenzellen, wodurch sich die Muskulatur im betroffenen Bereich zusammenzieht und den Darm verschließt. Der Darminhalt staut sich an der Engstelle und dehnt den Dickdarm auf („Megacolon“).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Funktion">Funktion</h2></div>
<p>Der Dickdarm nimmt den Speisebrei aus dem Dünndarm auf, transportiert ihn weiter, speichert ihn im Mastdarm und scheidet ihn letztlich aus. Dabei entzieht er ihm weiteres Wasser, indem er <a href="Natrium" title="Natrium">Natrium</a>-Ionen resorbiert. Daneben ist er auch an der Regulation des <a href="Chlorid" class="mw-redirect" title="Chlorid">Chlorid</a>- und <a href="Kalium" title="Kalium">Kalium</a>-Ionen-Haushaltes beteiligt, wobei er im Gegensatz zum Dünndarm auch zur aktiven Sekretion von Kalium-Ionen in der Lage ist. Abgesehen von <a href="Kurzkettige_Fetts%C3%A4uren" title="Kurzkettige Fettsäuren">kurzkettigen Fettsäuren</a> werden im Dickdarm keine Nährstoffe aufgenommen. Eine bedeutende Rolle bei der Bildung dieser Fettsäuren spielen die <a href="Bakterien" title="Bakterien">Bakterien</a> des Dickdarms, die <a href="Darmflora" title="Darmflora">Darmflora</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Stuhltransport">Stuhltransport</h3></div>
<p>Die Ileozäkalklappe trennt den letzten Abschnitt des Dünndarms, das <a href="Ileum" title="Ileum">Ileum</a>, vom Blinddarm. In Ruhe ist diese Klappe teilweise geschlossen, sodass ein langsamer Durchtritt des Speisebreis möglich ist. Der Übertritt des Speisebreis vom Ileum in den Blinddarm findet bei Nahrungsaufnahme verstärkt statt: Die Magendehnung führt über einen Reflex zu verstärkter <a href="Peristaltik" title="Peristaltik">Peristaltik</a> des Ileums und über die Ausschüttung des Hormons <a href="Gastrin" title="Gastrin">Gastrin</a> zur Entspannung des zur Klappe gehörenden Schließmuskels. Der Transport des Speisebreis findet im Dünndarm mit einer recht konstanten Geschwindigkeit statt. So staut sich Speisebrei vor der Ileozäkalklappe und dehnt das Ileum. Ohne die entspannende Wirkung des Gastrins bewirkt die Dehnung des Ileums eine Kontraktion des Schließmuskels, ohne Nahrungsaufnahme wird also der Übertritt des Speisebreis blockiert.<sup id="cite_ref-Tortora_AuP_2006_1084_30-0" class="reference"><a href="#cite_note-Tortora_AuP_2006_1084-30"><span class="cite-bracket">[</span>30<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Nach der Passage des Ileozäkalsphinkters sammelt sich der Speisebrei im Blinddarm und im aufsteigenden Colon. Typisch für alle Abschnitte des Dickdarms ist die Haustralbewegung. Dabei füllt sich eine Haustre bis zu einem bestimmten Grad und zieht sich dann zusammen, wobei sie ihren Inhalt in die benachbarte Haustre drückt.<sup id="cite_ref-Tortora_AuP_2006_1084_30-1" class="reference"><a href="#cite_note-Tortora_AuP_2006_1084-30"><span class="cite-bracket">[</span>30<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Daneben ist eine sehr langsame propulsive Peristaltik zu beobachten, bei der sich die Einschnürungen zwischen den Haustren sozusagen Richtung Anus bewegen. Im aufsteigenden Colon und im Quercolon sind Segmentationsbewegungen zu beobachten, die den Stuhl durchmischen. Im Quercolon tritt gelegentlich eine Antiperistaltik auf, die den Stuhl zurück in den Blinddarm treibt. In Verbindung mit der Nahrungsaufnahme tritt eine sogenannte Massenperistaltik auf: Ausgelöst durch die Dehnung des Magens entsteht im mittleren Quercolon eine peristaltische Welle, die den Stuhl in kurzer Zeit über das absteigende Colon und das <i>Colon sigmoideum</i> in den Mastdarm befördert (<a href="Gastrokolischer_Reflex" title="Gastrokolischer Reflex">Gastrocolischer Reflex</a>).<sup id="cite_ref-Speckmann_Physiologie_2013_533_31-0" class="reference"><a href="#cite_note-Speckmann_Physiologie_2013_533-31"><span class="cite-bracket">[</span>31<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die <a href="Def%C3%A4kation" class="mw-redirect" title="Defäkation">Darmentleerung</a> ist ein <a href="Reflex" title="Reflex">Reflex</a>, der durch die Dehnung der Rektumwand ausgelöst wird. Dabei kontrahieren sich die Längsmuskeln des Mastdarms, verkürzen ihn und erhöhen so den Druck. Der innere Schließmuskel des Anus wird unwillkürlich entspannt. Durch die willentliche Entspannung des äußeren Schließmuskels kann sich der Mastdarm entleeren.<sup id="cite_ref-32" class="reference"><a href="#cite_note-32"><span class="cite-bracket">[</span>32<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die gesamte Passagezeit des Dickdarms ist individuell sehr verschieden und reicht von 12 bis 48 Stunden.<sup id="cite_ref-Speckmann_Physiologie_2013_533_31-1" class="reference"><a href="#cite_note-Speckmann_Physiologie_2013_533-31"><span class="cite-bracket">[</span>31<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Wasser,_Elektrolyte_und_Nährstoffaufnahme"><span id="Wasser.2C_Elektrolyte_und_N.C3.A4hrstoffaufnahme"></span>Wasser, Elektrolyte und Nährstoffaufnahme</h3></div>
<p>Der Dickdarm nimmt mit unter 2 Litern am Tag weniger Wasser auf als der Dünndarm, kann die Resorption jedoch auf 4 bis 5 Liter steigern. Der Wassertransport erfolgt grundsätzlich über die Resorption von <a href="Natrium" title="Natrium">Natrium</a>-Ionen: Diese werden aktiv aufgenommen, das Wasser folgt passiv nach <i>(<a href="Osmose" title="Osmose">Osmose</a>)</i>. Die Zellen des Dickdarms sind wie die Zellen des Dünndarms in der Lage, Natrium-, <a href="Kalium" title="Kalium">Kalium</a>- und <a href="Chlorid" class="mw-redirect" title="Chlorid">Chlorid</a>-Ionen aufzunehmen und im Fall von Chlorid auch auszuscheiden, wenn auch die zellulären Mechanismen dahinter unterschiedlich sind. Zwei wesentliche Unterschiede liegen darin, dass die Dickdarmzellen Natrium-Ionen auch gegen einen <a href="Konzentrationsgradient" class="mw-redirect" title="Konzentrationsgradient">Konzentrationsgradienten</a> aufnehmen und Kalium-Ionen nicht nur aufnehmen, sondern auch ausscheiden. Damit spielt der Dickdarm eine wichtige Rolle in der Feinregulation des Kalium-Haushaltes. Kohlenhydrate und Proteine, die in den Dickdarm gelangen, werden dort von Bakterien abgebaut. Der Dickdarm kann nur die dabei entstehenden kurzkettigen Fettsäuren resorbieren.<sup id="cite_ref-33" class="reference"><a href="#cite_note-33"><span class="cite-bracket">[</span>33<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Bakterielle_Besiedlung">Bakterielle Besiedlung</h2></div>
<p>Bei allen Tieren ist der Darm von <a href="Bakterien" title="Bakterien">Bakterien</a> besiedelt, die in ihrer Gesamtheit die <a href="Darmflora" title="Darmflora">Darmflora</a> bilden. Die Zusammensetzung der Darmflora und die Verteilung der Bakterien unterscheiden sich zwischen Pflanzen-, Fleisch- und Allesfressern. Die Bakterien leben dabei in Symbiose mit ihrem Wirt, indem sie ihm nicht verdaubare Nahrungsbestandteile verdauen und zugänglich machen.<sup id="cite_ref-Fuchs_2014_632_34-0" class="reference"><a href="#cite_note-Fuchs_2014_632-34"><span class="cite-bracket">[</span>34<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Da die Bakterien unter Ausschluss von <a href="Sauerstoff" title="Sauerstoff">Sauerstoff</a>, also <a href="Anaerobie" title="Anaerobie">anaerob</a> arbeiten müssen, handelt es sich um <a href="Verg%C3%A4rung" class="mw-redirect" title="Vergärung">Vergärungsprozesse</a>.
</p><p>Bei Fleischfressern und beim Menschen ist ein Großteil der Darmflora im Dickdarm beheimatet. Hier produzieren sie bei der Vergärung des Speisebreis in erster Linie kurze <a href="Fetts%C3%A4ure" class="mw-redirect" title="Fettsäure">Fettsäuren</a>, die vom Dickdarm aufgenommen werden.<sup id="cite_ref-Fuchs_2014_632_34-1" class="reference"><a href="#cite_note-Fuchs_2014_632-34"><span class="cite-bracket">[</span>34<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Hinzu kommt <a href="Vitamin_K" title="Vitamin K">Vitamin K</a>, das ebenfalls resorbiert wird.
</p><p>Während <a href="Wiederk%C3%A4uer" title="Wiederkäuer">Wiederkäuer</a> die unverdaulichen Bestandteile der pflanzlichen Nahrung, nämlich <a href="Cellulose" title="Cellulose">Cellulose</a>, <a href="Xylan" class="mw-redirect" title="Xylan">Xylan</a>, <a href="Pectin" class="mw-redirect" title="Pectin">Pectin</a> und andere <a href="Polysaccharid" class="mw-redirect" title="Polysaccharid">Polysaccharide</a>, in ihrem <a href="Pansen" title="Pansen">Pansen</a> vergären lassen, finden diese Prozesse bei Pferden, Eseln, den meisten anderen <a href="Unpaarhufer" title="Unpaarhufer">Unpaarhufern</a> und <a href="Kaninchen" title="Kaninchen">Kaninchen</a> im Blinddarm und Colon statt.<sup id="cite_ref-Fuchs_2014_632_34-2" class="reference"><a href="#cite_note-Fuchs_2014_632-34"><span class="cite-bracket">[</span>34<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Art und Menge, sozusagen das <a href="%C3%96kosystem" title="Ökosystem">Ökosystem</a> der verschiedenen Bakterien im Dickdarm ist Gegenstand aktueller Forschung. Ernährung, aber auch Übertragung von Mensch zu Mensch spielen hier eine Rolle. Das Immunsystem und Erkrankungen werden davon beeinflusst, eine Interventionsmöglichkeit stellt die <a href="Stuhltransplantation" title="Stuhltransplantation">Stuhltransplantation</a> dar.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Erkrankungen_des_Dickdarms">Erkrankungen des Dickdarms</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Entzündungen"><span id="Entz.C3.BCndungen"></span>Entzündungen</h3></div>
<p>Eine Entzündung des Dickdarms wird allgemein <a href="Kolitis" title="Kolitis">Kolitis</a> genannt. Die Entzündung des Wurmfortsatzes (<a href="Appendizitis" title="Appendizitis">Appendizitis</a>) ist die häufigste Entzündung im Bauchraum. Ursachen für Dickdarmentzündungen sind Infektionen mit Krankheitserregern, <a href="Allergie" title="Allergie">Allergien</a>, bestimmte Medikamente, Strahlung, Minderdurchblutung oder unbekannte Faktoren, die zum Beispiel bei der Entstehung der <a href="Chronisch-entz%C3%BCndliche_Darmerkrankungen" title="Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen">chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen</a> eine Rolle spielen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Infektiöse_Kolitis"><span id="Infekti.C3.B6se_Kolitis"></span>Infektiöse Kolitis</h4></div>
<p>Bei einer <a href="Gastroenteritis" title="Gastroenteritis">Gastroenteritis</a>, also der Magen-Darm-Entzündung, ist der Dickdarm in der Regel mitbetroffen. Eine solche Entzündung entsteht durch die Infektion mit Bakterien, <a href="Viren" title="Viren">Viren</a> und seltener <a href="Parasiten" class="mw-redirect" title="Parasiten">Parasiten</a>. Häufige bakterielle Erreger sind besondere Typen von <i><a href="Escherichia_coli" title="Escherichia coli">Escherichia coli</a></i> (<a href="EHEC" class="mw-redirect" title="EHEC">EHEC</a>, <a href="ETEC" class="mw-redirect" title="ETEC">ETEC</a>, <a href="EIEC" class="mw-redirect" title="EIEC">EIEC</a> und <a href="Escherichia_coli#Enteropathogene_E._coli" title="Escherichia coli">EPEC</a>), einige <a href="Yersinien" class="mw-redirect" title="Yersinien">Yersinien</a>- und <a href="Campylobacter" title="Campylobacter">Campylobacter</a>-Spezies, des Weiteren enteritische <a href="Salmonellen" title="Salmonellen">Salmonellen</a> und <a href="Vibrio_cholerae" title="Vibrio cholerae">Cholera-Erreger</a>. In manchen Fällen manifestiert sich auch eine <a href="Tuberkulose" title="Tuberkulose">Tuberkulose</a> im Dickdarm.<sup id="cite_ref-35" class="reference"><a href="#cite_note-35"><span class="cite-bracket">[</span>35<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Kleinräumige Ausbrüche einer infektiösen Gastroenteritis werden häufig durch Viren hervorgerufen, überwiegend <a href="Humane_Noroviren" title="Humane Noroviren">Noroviren</a>, bei Kleinkindern häufiger <a href="Humane_Rotaviren" title="Humane Rotaviren">Rotaviren</a>. Seltenere virale Erreger sind <a href="Humane_Astroviren" class="mw-redirect" title="Humane Astroviren">Astroviren</a>, Sapoviren und das <a href="Humane_Adenoviren" title="Humane Adenoviren">Humane Adenovirus F</a>. In Sommermonaten überwiegen in Mitteleuropa die bakteriellen Gastroenteritiden, im Herbst und Winter hingegen virale.
</p><p>Eine Erkrankung, die nur den Dickdarm betrifft, ist die <a href="Dysenterie" title="Dysenterie">Dysenterie</a> (Ruhr). Sie wird in Mitteleuropa vor allem durch <a href="Shigellen" class="mw-redirect" title="Shigellen">Shigellen</a> (Bakterienruhr) verursacht. In tropischen und subtropischen Regionen ist die <a href="Am%C3%B6benruhr" title="Amöbenruhr">Amöbenruhr</a> weiter verbreitet, deren Erreger <i><a href="Entamoeba_histolytica" title="Entamoeba histolytica">Entamoeba histolytica</a></i> sich vor allem in Colon und <a href="Leber" title="Leber">Leber</a> festsetzt.<sup id="cite_ref-36" class="reference"><a href="#cite_note-36"><span class="cite-bracket">[</span>36<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bei schlechter Abwehrlage, etwa bei <a href="AIDS" title="AIDS">AIDS</a>-Erkrankten, können weitere Erreger krankheitsauslösend sein, darunter einige atypische <a href="Mykobakterien" title="Mykobakterien">Mykobakterien</a> (<a href="MOTT" title="MOTT">MOTT</a>), <a href="Kryptosporidien" title="Kryptosporidien">Kryptosporidien</a> und <a href="Candida_(Pilze)" title="Candida (Pilze)">Candida</a>-Pilze. Selten kommt es bei Immundefizienten zu einer Kolitis aufgrund einer Reaktivierung des Cytomegalievirus. In tropischen Regionen spielt auch die Infektion mit <a href="Schistosomen" class="mw-redirect" title="Schistosomen">Schistosomen</a> eine Rolle. Die durch diese Würmer ausgelöste Erkrankung wird <a href="Bilharziose" class="mw-redirect" title="Bilharziose">Bilharziose</a> genannt.<sup id="cite_ref-37" class="reference"><a href="#cite_note-37"><span class="cite-bracket">[</span>37<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Chronisch-entzündliche_Darmerkrankungen"><span id="Chronisch-entz.C3.BCndliche_Darmerkrankungen"></span>Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen</h4></div>
<p>Zu den <a href="Chronisch-entz%C3%BCndliche_Darmerkrankungen" title="Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen">chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen</a> werden üblicherweise <i><a href="Morbus_Crohn" title="Morbus Crohn">Morbus Crohn</a></i> und <i><a href="Colitis_ulcerosa" title="Colitis ulcerosa">Colitis ulcerosa</a></i> gezählt, die in Deutschland mit jeweils 5–6 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner pro Jahr etwa gleich häufig auftreten. Kennzeichnend ist eine dauerhafte (chronische) Immunreaktion in der Darmwand, die in Schüben auftritt. Bei beiden Erkrankungen sind die Auslöser und Mechanismen der Krankheitsentstehung noch unklar.<sup id="cite_ref-38" class="reference"><a href="#cite_note-38"><span class="cite-bracket">[</span>38<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Franz_Alexander" title="Franz Alexander">Franz Alexander</a> zählte sie 1950 zu den sieben psychosomatischen Krankheiten, den „<a href="Holy_Seven" title="Holy Seven">Holy Seven</a>“, diese These gilt inzwischen als überholt. Mittlerweile wurden auch genetische Faktoren identifiziert, die bei der Entstehung der Krankheiten eine Rolle spielen könnten. <i>Morbus Crohn</i> und <i>Colitis ulcerosa</i> unterscheiden sich hinsichtlich des Krankheitsverlaufs und ihres Erscheinungsbildes (Morphologie).
</p><p>Der Morbus Crohn ist die Entzündung der ganzen Darmwand mit allen Schichten, weshalb es häufig zu <a href="Fistel" title="Fistel">Fisteln</a> (beispielsweise <a href="Analfistel" title="Analfistel">Analfisteln</a>) kommt. Grundsätzlich kann der gesamte Verdauungstrakt befallen sein, typischerweise betrifft die Entzündung aber den Endabschnitt des <a href="D%C3%BCnndarm" title="Dünndarm">Dünndarms</a> (<a href="Ileum" title="Ileum">Ileum</a>) und den Dickdarm. Die Entzündung breitet sich nicht kontinuierlich vom Entstehungsort aus, sondern „springt“ von Abschnitt zu Abschnitt.<sup id="cite_ref-39" class="reference"><a href="#cite_note-39"><span class="cite-bracket">[</span>39<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Morbus Crohn heilt häufig nur unvollständig ab und ist durch eine hohe Rezidiv-Rate, also wiederkehrende Entzündungen, gekennzeichnet.<sup id="cite_ref-40" class="reference"><a href="#cite_note-40"><span class="cite-bracket">[</span>40<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Bei der Colitis ulcerosa beschränkt sich die Entzündung dagegen auf die Schleimhaut. In der Regel beginnt die Entzündung akut im <a href="Mastdarm" title="Mastdarm">Rektum</a> und breitet sich von dort kontinuierlich auf die restlichen Dickdarmabschnitte aus. Ist der ganze Dickdarm befallen, ist von einer <i>Pancolitis</i> die Rede. Bei etwa 10 bis 20 % der Pancolitiden kommt es zur sogenannten „Backwash-Ileitis“, bei der die Entzündung auf das Ileum des Dünndarms übergreift.<sup id="cite_ref-41" class="reference"><a href="#cite_note-41"><span class="cite-bracket">[</span>41<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auch die Colitis ulcerosa verläuft rezidivierend, also mit wiederkehrenden Schüben. Zwischen den Schüben heilt der Darm in der Regel aber vollständig ab.<sup id="cite_ref-42" class="reference"><a href="#cite_note-42"><span class="cite-bracket">[</span>42<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Beim akut fulminanten Verlauf ist das <a href="Toxisches_Megakolon" title="Toxisches Megakolon">toxische Megacolon</a> eine seltene, aber lebensbedrohliche Komplikation mit der Gefahr einer eitrigen <a href="Peritonitis" title="Peritonitis">Bauchfellentzündung</a>. Colitis ulcerosa erhöht das Risiko, an <a href="Kolorektales_Karzinom" title="Kolorektales Karzinom">Darmkrebs</a> zu erkranken.<sup id="cite_ref-43" class="reference"><a href="#cite_note-43"><span class="cite-bracket">[</span>43<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Durch eine <a href="Kolektomie" title="Kolektomie">Kolektomie</a>, Entfernung des Dickdarms, ist Colitis Ulcerosa theoretisch heilbar,<sup id="cite_ref-44" class="reference"><a href="#cite_note-44"><span class="cite-bracket">[</span>44<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> es wird dann hierfür ein <a href="Enterostoma" title="Enterostoma">Stoma</a> bzw. ein <a href="Ileoanaler_Pouch" title="Ileoanaler Pouch">Pouch</a> erstellt.
</p><p>Eine weitere, schlecht erforschte Erkrankung ist die <a href="Mikroskopische_Colitis" title="Mikroskopische Colitis">mikroskopische Colitis</a>, die ebenfalls zu den chronisch entzündlichen Darmerkrankungen gezählt werden kann. Sie verursacht wässrige Durchfälle, aber keine mit dem bloßen Auge oder dem Endoskop sichtbaren Schleimhautveränderungen. Die Diagnose kann nur durch die <a href="Mikroskop" title="Mikroskop">mikroskopische</a> Untersuchung der Schleimhaut nach der <a href="Biopsie" title="Biopsie">Biopsie</a> gestellt werden. Unterschieden werden zwei Formen: die Lymphozytäre Colitis ist durch eine Vermehrung von bestimmten Immunzellen, den <a href="Lymphozyt" title="Lymphozyt">Lymphozyten</a>, im Epithel charakterisiert. Die Kollagene Colitis entspricht der Lymphozytären Colitis, zusätzlich hat sich unter der Basalmembran des Schleimhautepithels eine Schicht aus <a href="Kollagen" class="mw-redirect" title="Kollagen">Kollagenfasern</a> gebildet.<sup id="cite_ref-Böcker_2012_607_45-0" class="reference"><a href="#cite_note-Böcker_2012_607-45"><span class="cite-bracket">[</span>45<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Ischämische_Kolitis"><span id="Isch.C3.A4mische_Kolitis"></span>Ischämische Kolitis</h4></div>
<p>Eine <a href="Isch%C3%A4mische_Colitis" title="Ischämische Colitis">ischämische Kolitis</a> entsteht, wenn die Dickdarmschleimhaut aufgrund von Gefäßverengungen oder Verschlüssen (häufig durch <a href="Arteriosklerose" class="mw-redirect" title="Arteriosklerose">Arteriosklerose</a>) überhaupt nicht mehr oder nicht mehr ausreichend durchblutet und dadurch geschädigt wird <i>(Mesenteriale Ischämie)</i>. Die Reaktion auf den Gewebeschaden ist die <a href="Entz%C3%BCndung" title="Entzündung">Entzündung</a> im betroffenen Gebiet. Beim Dickdarm ist die Durchblutungsstörung häufig auf kleinere Areale begrenzt und tritt etwas häufiger im Bereich der linken Colonflexur auf, da dieses Gebiet an der Grenze der Versorgungsgebiete von <i>Arteria mesenterica superior</i> und <i>Arteria mesenterica inferior</i> liegt und die Anastomosen zwischen den Versorgungsgebieten aufgrund von Arteriosklerose nicht mehr in der Lage sind, Durchblutungsstörungen auszugleichen. Das Rektum ist in der Regel nicht betroffen, da es aus den Beckenarterien ausreichend versorgt ist.<sup id="cite_ref-46" class="reference"><a href="#cite_note-46"><span class="cite-bracket">[</span>46<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Medikamentenassoziierte_Kolitis">Medikamentenassoziierte Kolitis</h4></div>
<p>Auch die Wirkung vieler Medikamente kann Dünn- und Dickdarm schädigen und eine Entzündung <i>(Enterocolitis)</i> verursachen, etwa <a href="Nichtsteroidale_Antirheumatika" class="mw-redirect" title="Nichtsteroidale Antirheumatika">nichtsteroidale Antirheumatika</a> (NSAR) wie <a href="Acetylsalicyls%C3%A4ure" title="Acetylsalicylsäure">Acetylsalicylsäure</a> oder <a href="Ibuprofen" title="Ibuprofen">Ibuprofen</a>, <a href="Antibiotika" class="mw-redirect" title="Antibiotika">Antibiotika</a>, <a href="Zytostatika" class="mw-redirect" title="Zytostatika">Zytostatika</a> und <a href="Antihypertensivum" title="Antihypertensivum">blutdrucksenkende Mittel</a> wie <a href="Diuretikum" title="Diuretikum">Diuretika</a>.<sup id="cite_ref-Böcker_2012_607_45-1" class="reference"><a href="#cite_note-Böcker_2012_607-45"><span class="cite-bracket">[</span>45<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Schätzungsweise ist jede zehnte Entzündung des (Dick-)Darms auf den Gebrauch von NSAR zurückzuführen. Die Entzündung heilt ab, wenn das Medikament abgesetzt wird. Antibiotika hemmen die Darmflora und begünstigen dadurch die Vermehrung krankheitserregender Bakterien, vor allem <i><a href="Clostridium_difficile" class="mw-redirect" title="Clostridium difficile">Clostridium difficile</a></i>, dessen <a href="Enterotoxin" title="Enterotoxin">Enterotoxine</a> die Dickdarmschleimhaut angreifen und zur Entzündung führen. Wegen typischer Schleimhautveränderungen werden diese Entzündungen als <a href="Pseudomembran%C3%B6se_Kolitis" class="mw-redirect" title="Pseudomembranöse Kolitis">pseudomembranöse Kolitiden</a> bezeichnet. Bei einer starken Verminderung der Anzahl der <a href="Neutrophiler_Granulozyt" title="Neutrophiler Granulozyt">neutrophilen Granulozyten</a> im Blut (<a href="Neutropenie" title="Neutropenie">Neutropenie</a>), häufig als Nebenwirkung einer <a href="Chemotherapie" title="Chemotherapie">Chemotherapie</a> mit Zytostatika, kann es zu einer schweren, <a href="Nekrose" title="Nekrose">nekrotisierenden</a> Entzündung des Blinddarms und des aufsteigenden Colons kommen, der sogenannten neutropenischen Colitis <i>(<a href="Typhlitis" title="Typhlitis">Typhlitis</a>)</i>.<sup id="cite_ref-47" class="reference"><a href="#cite_note-47"><span class="cite-bracket">[</span>47<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Reizdarmsyndrom">Reizdarmsyndrom</h3></div>
<p>Das <a href="Reizdarmsyndrom" title="Reizdarmsyndrom">Reizdarmsyndrom</a> ist ein Komplex mehrerer gastrointestinaler Symptome, das mit psychischen Belastungsfaktoren in Verbindung gebracht wird und auch nach einer Darminfektion auftreten kann. Das Reizdarmsyndrom ist eine <a href="Ausschlussdiagnose" title="Ausschlussdiagnose">Ausschlussdiagnose</a>, die gestellt wird, wenn die lang anhaltenden Beschwerden wie Bauchschmerzen, Blähungen und Stuhlveränderungen mit keiner anderen Diagnose in Einklang gebracht werden können. Rund die Hälfte der Patienten mit gastrointestinalen Beschwerden soll an einem Reizdarmsyndrom leiden.<sup id="cite_ref-48" class="reference"><a href="#cite_note-48"><span class="cite-bracket">[</span>48<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Divertikel">Divertikel</h3></div>
<p><a href="Divertikel" title="Divertikel">Divertikel</a> sind allgemein Ausstülpungen der Wand eines Hohlorgans, die am Dickdarm am häufigsten auftreten. Unterschieden werden echte Divertikel und unechte Divertikel <i>(Pseudodivertikel)</i>. Bei Ersteren sind alle Wandschichten an der Bildung des Divertikels beteiligt, bei den Pseudodivertikeln wird in der Regel nur die Schleimhaut durch die Muskelschichten gedrückt. Pseudodivertikel können entweder noch in der Darmwand <i>(intramural)</i> liegen oder sich komplett daraus herausstülpen (<i>extramurale</i> Divertikel). Etwa zwei Drittel der Dickdarmdivertikel treten am <i>Colon sigmoideum</i> auf und sind typischerweise Pseudodivertikel. Das gehäufte, keine Beschwerden verursachende Auftreten von Divertikeln wird als <a href="Divertikulose" title="Divertikulose">Divertikulose</a> bezeichnet, die in eine <a href="Divertikulitis" title="Divertikulitis">Divertikulitis</a>, also eine eitrige Entzündung der Divertikel, übergehen kann und therapiert werden muss. Im schlimmsten Fall können entzündete Divertikel aufbrechen (perforieren), was zu <a href="Abszess" title="Abszess">Abszessen</a> in der Bauchhöhle und Entzündungen des Bauchfells führen kann.<sup id="cite_ref-49" class="reference"><a href="#cite_note-49"><span class="cite-bracket">[</span>49<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Tumoren">Tumoren</h3></div>
<p>Der Dickdarm ist mit über 60000 jährlichen Neuerkrankungen in Deutschland nach der <a href="Prostatakrebs" title="Prostatakrebs">Prostata</a> und der <a href="Brustkrebs" title="Brustkrebs">Brustdrüse</a> der dritthäufigste Entstehungsort von Krebs, dem <a href="Kolorektales_Karzinom" title="Kolorektales Karzinom">kolorektalen Karzinom</a>.<sup id="cite_ref-krebsdaten_50-0" class="reference"><a href="#cite_note-krebsdaten-50"><span class="cite-bracket">[</span>50<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Ursachen sind nicht genau bekannt, als Risikofaktoren gelten Rauchen, Bewegungsmangel, Übergewicht, Alkohol und rotes Fleisch.<sup id="cite_ref-krebsdaten_50-1" class="reference"><a href="#cite_note-krebsdaten-50"><span class="cite-bracket">[</span>50<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Darüber hinaus gibt es seltene erbliche Formen wie die <a href="Famili%C3%A4re_adenomat%C3%B6se_Polyposis" title="Familiäre adenomatöse Polyposis">familiäre adenomatöse Polyposis</a> oder das <a href="Heredit%C3%A4res_non-polyp%C3%B6ses_kolorektales_Karzinom" title="Hereditäres non-polypöses kolorektales Karzinom">hereditäre nicht-polypöse kolorektale Krebssyndrom</a>. Das gängige Modell der Entstehung von Dickdarmkrebs geht von einer <a href="Adenom-Karzinom-Sequenz" title="Adenom-Karzinom-Sequenz">Adenom-Karzinom-Sequenz</a> aus. Das bedeutet, dass in einem mehrstufigen Prozess durch genetische Veränderungen das Drüsenepithel des Dickdarms entartet: Dafür reicht eine Zelle, die sich wegen dieser genetischen Veränderungen unkontrolliert teilt. Zunächst entsteht so ein gutartiger Tumor, ein <a href="Adenom" title="Adenom">Adenom</a>, der bei der <a href="Koloskopie" title="Koloskopie">Koloskopie</a> als <a href="Dickdarmpolyp" title="Dickdarmpolyp">Dickdarmpolyp</a> auffällt. Die Zellen des Adenoms sind aber anfällig für weitere Genmutationen, sodass irgendwann Krebszellen entstehen, die bösartig in das umliegende Gewebe einwachsen und sich schnell teilen. Über 90 % der kolorektalen Karzinome gehen aus Adenomen hervor, weswegen die Entfernung eines Adenoms immer angezeigt ist.<sup id="cite_ref-51" class="reference"><a href="#cite_note-51"><span class="cite-bracket">[</span>51<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Tumoren des Bindegewebes sind selten, gerade im Vergleich zu den oben beschriebenen epithelialen Tumoren. Die häufigsten Bindegewebstumoren sind Tumoren des <a href="Lipom" title="Lipom">Fettgewebes</a>, der <a href="Leiomyom" title="Leiomyom">glatten Muskelzellen</a>, der <a href="Lymphangiom" title="Lymphangiom">Lymphgefäße</a> und <a href="Gastrointestinaler_Stromatumor" title="Gastrointestinaler Stromatumor">Gastrointestinale Stromatumoren</a>. <a href="Malignes_Lymphom" title="Malignes Lymphom">Maligne Lymphome</a>, insbesondere das <a href="Mantelzelllymphom" title="Mantelzelllymphom">Mantelzelllymphom</a>, können sich als <i>lymphomatöse Polypose</i> manifestieren, wobei sich zahlreiche Polypen im Colon finden.<sup id="cite_ref-52" class="reference"><a href="#cite_note-52"><span class="cite-bracket">[</span>52<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p><a href="Neuroendokriner_Tumor" title="Neuroendokriner Tumor">Neuroendokrine Tumoren</a> gehen im Magen-Darm-Trakt von den Zellen des <a href="Diffuses_neuroendokrines_System" title="Diffuses neuroendokrines System">Diffusen neuroendokrinen Systems</a> aus. Sie sind am Colon sehr selten, am Rektum finden sich dagegen 13 % aller gastrointestinalen Neuroendokrinen Tumoren, während am Wurmfortsatz fast jeder fünfte dieser Tumoren lokalisiert ist.<sup id="cite_ref-53" class="reference"><a href="#cite_note-53"><span class="cite-bracket">[</span>53<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Untersuchungsmöglichkeiten"><span id="Untersuchungsm.C3.B6glichkeiten"></span>Untersuchungsmöglichkeiten</h2></div>
<p>Der Dickdarm kann mit den Händen und Fingern, <a href="Endoskop" title="Endoskop">endoskopischen</a> und anderen <a href="Bildgebendes_Verfahren_(Medizin)" title="Bildgebendes Verfahren (Medizin)">bildgebenden Verfahren</a> untersucht werden.
</p><p>Beim Abtasten des Bauches im Rahmen der körperlichen Untersuchung können Tumoren des Dickdarms festgestellt werden. Eine häufige Untersuchung ist die digitale <a href="Palpation" title="Palpation">Palpation</a>, das Abtasten mit den Fingern (von lat. <i>digitus</i>, Finger). Dabei führt der Untersuchende einen (in der Regel behandschuhten) Finger in den Anus ein, tastet den Analkanal ab, prüft den <a href="Tonus" title="Tonus">Ruhetonus</a> und den Druck des Analsphinkters bei der aktiven Anspannung, schiebt den Finger bis in die Rektumampulle vor und tastet auch diese aus. Bei Männern kann auf diesem Wege auch die <a href="Prostata" title="Prostata">Prostata</a> beurteilt werden. Auf diese Art können Tumoren oder schmerzhafte Stellen ausgemacht werden. Nicht zuletzt können Stuhl, Blut oder <a href="Eiter" title="Eiter">Eiter</a> am Finger Hinweise auf Erkrankungen geben.<sup id="cite_ref-Siewert_Chir_2012_706_54-0" class="reference"><a href="#cite_note-Siewert_Chir_2012_706-54"><span class="cite-bracket">[</span>54<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Zur endoskopischen Untersuchung stehen verschiedene Verfahren zur Verfügung. Das Rektoskop ist ein starres Endoskop, das nur zur Beurteilung von Analkanal und Rektum geeignet ist. Eine <a href="Sigmoidoskopie" title="Sigmoidoskopie">Sigmoidoskopie</a> zur Beurteilung des Darms bis zum <i>Colon sigmoideum</i> kann mit einem bis zu 60 cm langen, flexiblen Endoskop erfolgen.<sup id="cite_ref-Siewert_Chir_2012_706_54-1" class="reference"><a href="#cite_note-Siewert_Chir_2012_706-54"><span class="cite-bracket">[</span>54<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die <a href="Koloskopie" title="Koloskopie">Koloskopie</a> (Darmspiegelung) ist die endoskopische Untersuchung des gesamten Dickdarms mit einem langen Endoskop. Sie gilt als <a href="Goldstandard_(Verfahren)#Verwendung_des_Begriffes" title="Goldstandard (Verfahren)">Goldstandard</a> für die Beurteilung der Schleimhaut. Mit diesem Verfahren können nicht nur sichtbare Veränderungen beschrieben, sondern auch Proben entnommen (<a href="Biopsie" title="Biopsie">biopsiert</a>) und kleine therapeutische Eingriffe durchgeführt werden (beispielsweise die Entfernung eines Polypen).<sup id="cite_ref-Siewert_Chir_2012_684_55-0" class="reference"><a href="#cite_note-Siewert_Chir_2012_684-55"><span class="cite-bracket">[</span>55<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die klassische Ultraschalluntersuchung des Bauches spielt für die Beurteilung des Dickdarms eine untergeordnete Rolle. Nützlich ist sie zur Diagnostik der akuten <a href="Appendizitis" title="Appendizitis">Appendizitis</a> und der Divertikulitis.<sup id="cite_ref-56" class="reference"><a href="#cite_note-56"><span class="cite-bracket">[</span>56<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die <a href="Endosonografie" title="Endosonografie">Endosonografie</a> ist ein kombiniertes Verfahren, bei dem ein rotierender Schallkopf an einem flexiblen Endoskop in den Darm eingeführt wird. Dabei entsteht ein Querschnittsbild des Darms, mit dem alle Wandschichten beurteilt werden können.<sup id="cite_ref-Siewert_Chir_2012_706_54-2" class="reference"><a href="#cite_note-Siewert_Chir_2012_706-54"><span class="cite-bracket">[</span>54<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<p>Das konventionelle Röntgen des Bauches bietet eine schnelle Diagnostik. Es eignet sich zur Identifizierung freier Luft im Bauchraum, die einen Hinweis auf die Perforation eines Hohlorgans gibt, zur Diagnostik eines <a href="Darmverschluss" title="Darmverschluss">Darmverschlusses</a> (Ileus) durch den Nachweis von Luft-Flüssigkeits-Spiegeln in den Darmschlingen oder dem Nachweis von Fremdkörpern oder eingebrachten Materialien.<sup id="cite_ref-57" class="reference"><a href="#cite_note-57"><span class="cite-bracket">[</span>57<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die <a href="Computertomographie" class="mw-redirect" title="Computertomographie">Computertomographie</a> erlaubt die Beurteilung der Wandschichten des Dickdarms sowie anderer Organe und Lymphknoten, weshalb dieses Verfahren für die <a href="Stadienbestimmung_(Onkologie)" title="Stadienbestimmung (Onkologie)">Stadienbestimmung</a> von Tumoren <i>(Staging)</i> verwendet wird. Bei jungen Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen kommt wegen der fehlenden Strahlenbelastung die <a href="Magnetresonanztomographie" title="Magnetresonanztomographie">Magnetresonanztomographie</a> (MRT) zum Einsatz. Daneben spielt dieses Verfahren auch für das Staging von Rektumkarzinomen eine Rolle.<sup id="cite_ref-58" class="reference"><a href="#cite_note-58"><span class="cite-bracket">[</span>58<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Kolonkontrasteinlauf" title="Kolonkontrasteinlauf">Kontrastmitteluntersuchungen</a> haben wegen der Verbreitung endoskopischer Verfahren an Bedeutung verloren. Sie kommen zum Einsatz, wenn eine endoskopische Untersuchung nicht möglich ist, etwa durch eine hochgradige <a href="Stenose" title="Stenose">Stenose</a> des Darmlumens. Mit dieser Technik können beispielsweise Divertikel dargestellt werden.<sup id="cite_ref-59" class="reference"><a href="#cite_note-59"><span class="cite-bracket">[</span>59<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Die funktionelle Untersuchung des Vorgangs der Stuhlausscheidung mit Kontrastmittel oder MRT wird <a href="Def%C3%A4kogramm" title="Defäkogramm">Defäkographie</a> genannt.
</p><p>Auch der Stuhl selbst kann Gegenstand der Untersuchung sein. Insbesondere der Nachweis von sichtbarem (<a href="H%C3%A4matochezie" title="Hämatochezie">Hämatochezie</a>) oder nicht sichtbarem (<a href="Guajak-Test" title="Guajak-Test">Guajak-Test</a>) Blut im Stuhl kann Ausgangspunkt weiterführender Diagnostik sein.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Chirurgische_Eingriffe">Chirurgische Eingriffe</h2></div>
<p>Chirurgische Eingriffe können am Dickdarm von Mensch und Tier bei Erkrankungen und Verletzungen vorgenommen werden. Die Eröffnung des Dickdarms wird als <b>Kolotomie</b><sup id="cite_ref-60" class="reference"><a href="#cite_note-60"><span class="cite-bracket">[</span>60<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-61" class="reference"><a href="#cite_note-61"><span class="cite-bracket">[</span>61<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und die Entfernung (von Teilen des Dickdarms) als <b>Dickdarmresektion</b><sup id="cite_ref-62" class="reference"><a href="#cite_note-62"><span class="cite-bracket">[</span>62<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> bezeichnet.
</p><p>Beim Menschen werden diese Eingriffe relativ häufig durchgeführt. Die folgende Liste soll einen Überblick über die typischen Operationsverfahren der <b>Dickdarmchirurgie</b><sup id="cite_ref-63" class="reference"><a href="#cite_note-63"><span class="cite-bracket">[</span>63<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> beim Menschen geben. Grundsätzlich unterscheidet sich die Operationstechnik bei gutartigen Erkrankungen (wie Entzündungen) und bösartigen Erkrankungen. Bei bösartigen Erkrankungen, wie Tumoren, werden nach den Prinzipien der <a href="Onkologie" title="Onkologie">onkologischen Chirurgie</a> größere Teile des Dickdarms mit umliegendem Gewebe entfernt, um mögliche <a href="Metastase" title="Metastase">Metastasen</a> in den Lymphgefäßen und -knoten mit zu entfernen.<sup id="cite_ref-Siewert_Chir_2012_684_55-1" class="reference"><a href="#cite_note-Siewert_Chir_2012_684-55"><span class="cite-bracket">[</span>55<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Alle Verfahren können offen mit <a href="Laparotomie" title="Laparotomie">Laparotomie</a> oder <a href="Laparoskopische_Chirurgie" title="Laparoskopische Chirurgie">laparoskopisch</a> durchgeführt werden.<sup id="cite_ref-Siewert_Chir_2012_687_64-0" class="reference"><a href="#cite_note-Siewert_Chir_2012_687-64"><span class="cite-bracket">[</span>64<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bei der laparoskopisch assistierten Operation wird das Operationsgebiet laparoskopisch präpariert. Die Resektion selbst erfolgt dann offen chirurgisch. Welche Operationstechnik angewandt wird, hängt von der Art der Erkrankung ab: während bei gutartigen Erkrankungen die Laparoskopie einen hohen Stellenwert hat, war sie bei Darmkrebs-Operationen lange umstritten.<sup id="cite_ref-Siewert_Chir_2012_687_64-1" class="reference"><a href="#cite_note-Siewert_Chir_2012_687-64"><span class="cite-bracket">[</span>64<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Mittlerweile wurde aber nachgewiesen, dass die Langzeitergebnisse der Laparoskopie bei lokal begrenzten Tumoren den Langzeitergebnissen der offenen Chirurgie ähnlich sind, die Laparoskopie ist daher auch in diesen Fällen ein etabliertes Verfahren.<sup id="cite_ref-65" class="reference"><a href="#cite_note-65"><span class="cite-bracket">[</span>65<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<ul><li><a href="Appendektomie" title="Appendektomie">Appendektomie</a>: Die operative Entfernung des Wurmfortsatzes ist eine häufige Operation, die bei der akuten Entzündung des Wurmfortsatzes (<a href="Appendizitis" title="Appendizitis">Appendizitis</a>) angezeigt ist. Sie kann offen und laparoskopisch mit vergleichbaren Ergebnissen durchgeführt werden.<sup id="cite_ref-66" class="reference"><a href="#cite_note-66"><span class="cite-bracket">[</span>66<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Ileocoecalresektion: Die Entfernung (Resektion) des letzten Ileum-Abschnitts und des Blinddarms kann bei begrenzten, gutartigen Veränderungen angezeigt sein, zum Beispiel bei <a href="Morbus_Crohn" title="Morbus Crohn">Morbus Crohn</a>.</li>
<li><a href="Hemikolektomie" title="Hemikolektomie">Hemikolektomie</a> rechts: Das Operationsverfahren der Wahl bei Karzinomen am Blinddarm und <i>Colon ascendens</i>, dabei werden auch Teile des Quercolon hinter der rechten Colonflexur entfernt. Bei hochsitzenden Karzinomen im Bereich der rechten Colonflexur wird die Resektion erweitert und auch das Quercolon bis über die linke Colonflexur hinaus entfernt („erweiterte Hemikolektomie rechts“).</li>
<li><a href="Hemikolektomie" title="Hemikolektomie">Hemikolektomie</a> links: Analog zur Hemikolektomie rechts werden bei der linksseitigen Hemikolektomie <i>Colon descendens</i> und das Sigma entfernt, wenn Karzinome entsprechend lokalisiert sind. Auch diese Operation kann um das Quercolon bis zur rechten Colonflexur erweitert werden, wenn der Tumor im Bereich der linken Colonflexur sitzt.</li>
<li>Colon-transversum-Resektion: Bei Karzinomen am Quercolon wird heute eher eine erweiterte Hemikolektomie oder die Subtotale Kolektomie durchgeführt; die Colon-transversum-Resektion ist daher selten geworden.</li>
<li><a href="Sigmaresektion" title="Sigmaresektion">Sigmaresektion</a>: die laparoskopische Sigmaresektion ist das Standardverfahren bei Sigmadivertikulitis.<sup id="cite_ref-Siewert_Chir_2012_687_64-2" class="reference"><a href="#cite_note-Siewert_Chir_2012_687-64"><span class="cite-bracket">[</span>64<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Subtotale <a href="Kolektomie" title="Kolektomie">Kolektomie</a>: Entfernung des Dickdarms unter Erhalt des Rektums. Diese Operationen kann nötig werden, wenn zwei Karzinome an unterschiedlichen Stellen des Colons vorliegen.<sup id="cite_ref-67" class="reference"><a href="#cite_note-67"><span class="cite-bracket">[</span>67<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><a href="Proktokolektomie" class="mw-redirect" title="Proktokolektomie">Proktokolektomie</a>: Die Entfernung des Dickdarms inklusive des Rektums unter Erhaltung des Analsphinkters kann bei <a href="Colitis_ulcerosa" title="Colitis ulcerosa">Colitis ulcerosa</a> und <a href="Famili%C3%A4re_adenomat%C3%B6se_Polyposis" title="Familiäre adenomatöse Polyposis">Polyposis coli</a> angezeigt sein.</li>
<li><b>Rektumresektion</b> (<b>Mastdarmresektion</b>)
<ul><li>Anteriore Rektumresektion: Standardverfahren bei Karzinomen am Übergang von Sigma und Rektum, wobei das Sigma und das obere Rektum entfernt werden.<sup id="cite_ref-68" class="reference"><a href="#cite_note-68"><span class="cite-bracket">[</span>68<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Rektumampulle bleibt dabei erhalten. Mögliche <a href="Komplikation" title="Komplikation">Komplikation</a> kann das <i>Tiefe vordere Resektionssyndrom</i> (Low-Anterior-Resection-Syndrom (LARS)) sein. Sitzt ein Karzinom tiefer im mittleren Rektumdrittel, wird in der sogenannten tiefen anteriore Rektumresektion das Rektum unter Erhaltung des Sphinkterapparates<sup id="cite_ref-69" class="reference"><a href="#cite_note-69"><span class="cite-bracket">[</span>69<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> vollständig entfernt. Bei sehr tief sitzenden Karzinomen muss auch der Sphinkterapparat reseziert werden.<sup id="cite_ref-70" class="reference"><a href="#cite_note-70"><span class="cite-bracket">[</span>70<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bereits 1907 hatte Ernest Miles<sup id="cite_ref-71" class="reference"><a href="#cite_note-71"><span class="cite-bracket">[</span>71<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> die Levatoren und das ischiorektale Gewebe mitentfernt.<sup id="cite_ref-72" class="reference"><a href="#cite_note-72"><span class="cite-bracket">[</span>72<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-73" class="reference"><a href="#cite_note-73"><span class="cite-bracket">[</span>73<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Abdominoperineale Rektumamputation: <a href="Amputation" title="Amputation">Amputation</a> des Rektums inklusive Entfernung des Sphinkterapparates. Diese bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts bekannte Operation<sup id="cite_ref-74" class="reference"><a href="#cite_note-74"><span class="cite-bracket">[</span>74<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> kann bei tiefliegenden Rektumkarzinomen nötig werden.<sup id="cite_ref-75" class="reference"><a href="#cite_note-75"><span class="cite-bracket">[</span>75<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-76" class="reference"><a href="#cite_note-76"><span class="cite-bracket">[</span>76<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul></li>
<li><a href="H%C3%A4morrhoidektomie" title="Hämorrhoidektomie">Hämorrhoidektomie</a>: die operative Entfernung von ausgeprägten <a href="H%C3%A4morrhoiden" title="Hämorrhoiden">Hämorrhoiden</a>, für die verschiedene Techniken zur Verfügung stehen.<sup id="cite_ref-77" class="reference"><a href="#cite_note-77"><span class="cite-bracket">[</span>77<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<p>In der Tiermedizin werden chirurgische Eingriffe vor allem bei <a href="Hauspferd" title="Hauspferd">Pferden</a> mit <a href="Kolik_beim_Pferd" class="mw-redirect" title="Kolik beim Pferd">Koliken</a> vorgenommen, die häufig vom Dickdarm ausgehen. Hier sind es vor allem <a href="Volvulus" title="Volvulus">Verdrehungen</a>, <a href="Obstipation" title="Obstipation">Verstopfungen</a> und <a href="Intussuszeption" class="mw-redirect" title="Intussuszeption">Einstülpungen</a> des Blinddarms und des „großen Colons“ (Colon ascendens), die meist nur chirurgisch zu beheben sind.<sup id="cite_ref-78" class="reference"><a href="#cite_note-78"><span class="cite-bracket">[</span>78<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bei <a href="Haushund" title="Haushund">Hunden</a> und <a href="Hauskatze" title="Hauskatze">Katzen</a> werden chirurgische Eingriffe vor allem bei <a href="Rektumprolaps" title="Rektumprolaps">Mastdarmvorfällen</a>, Tumoren oder einem <a href="Megakolon" title="Megakolon">Megacolon</a> durchgeführt. Eine Verankerung des absteigenden Colons an der rückenseitigen Rumpfwand (Colopexie) kann sowohl bei Mastdarmvorfällen als auch bei <a href="Perinealhernie" title="Perinealhernie">Perinealhernien</a> angezeigt sein.<sup id="cite_ref-79" class="reference"><a href="#cite_note-79"><span class="cite-bracket">[</span>79<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Human_colon?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Dickdarm</a></span></b> – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Dickdarm" class="extiw external" title="wikt:Dickdarm">Wiktionary: Dickdarm</a></b> – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><a href="Gerhard_Aum%C3%BCller" title="Gerhard Aumüller">Gerhard Aumüller</a>, Jürgen Engele, Joachim Kirsch, Siegfried Mense; Markus Voll und Karl Wesker (Illustrationen): <i>Anatomie</i>, Lernprogramm zum Präpkurs online. 3. Auflage. Thieme, Stuttgart 2014, ISBN 978-3-13-136043-4 (= <i>Duale Reihe</i>).</li>
<li><a href="Hans_Finsterer" title="Hans Finsterer">Hans Finsterer</a>: <cite style="font-style:italic">Die Chirurgie des Dickdarms</cite>. Maudrich, Wien / Düsseldorf 1952, <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">DNB</a> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?referrer=Wikipedia&method=simpleSearch&cqlMode=true&query=idn%3D451274644">451274644</a>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Dickdarm&rft.au=Hans+Finsterer&rft.btitle=Die+Chirurgie+des+Dickdarms&rft.date=1952&rft.genre=book&rft.place=Wien+%2F+D%C3%BCsseldorf&rft.pub=Maudrich" style="display:none"> </span></li>
<li>Herbert Renz-Polster, Steffen Krautzig (Hrsg.): <i>Basislehrbuch Innere Medizin</i>. 5. Auflage. Urban & Fischer, München 2013, ISBN 978-3-437-41114-4.</li>
<li><a href="Renate_L%C3%BCllmann-Rauch" title="Renate Lüllmann-Rauch">Renate Lüllmann-Rauch</a>: <i>Taschenlehrbuch Histologie</i>. 4. Auflage. Thieme, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-13-129244-5.</li>
<li>Franz-Viktor Salomon, Hans Geyer, Uwe Gille: <i>Anatomie für die Tiermedizin</i>. Enke, Stuttgart. 2014, ISBN 978-3-8304-1075-1.</li>
<li><a href="J%C3%B6rg_R%C3%BCdiger_Siewert" title="Jörg Rüdiger Siewert">Jörg Siewert</a>, Hubert Stein: <i>Chirurgie</i>. 9. Auflage. Springer-Verlag, Berlin / Heidelberg 2012. ISBN 978-3-642-11330-7.</li>
<li>Erwin-Josef Speckmann, Jürgen Hescheler, Rüdiger Köhling: <i>Physiologie</i>. 6. Auflage. Urban & Fischer, München 2013, ISBN 978-3-437-41319-3.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<div class="mw-references-wrap mw-references-columns"><ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Michael Starck: <i>X Darmtrakt.</i> In: W. Westheide, R. Rieger: <i>Spezielle Zoologie.</i> Teil 2: <i>Wirbel- oder Schädeltiere.</i> Spektrum Akademischer Verlag, München 2004, ISBN 3-8274-0307-3, S. 139 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Alfred Goldschmid: <i>Chondrichthyes, Knorpelfische.</i> In: W. Westheide, R. Rieger: <i>Spezielle Zoologie.</i> Teil 2: <i>Wirbel- oder Schädeltiere.</i> Spektrum Akademischer Verlag, München 2004, ISBN 3-8274-0307-3, S. 207 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-Haas_2004-3"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Haas_2004_3-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Haas_2004_3-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Alexander Haas: <i>Lissamphibia, Amphibien.</i> In: W. Westheide, R. Rieger: <i>Spezielle Zoologie.</i> Teil 2: <i>Wirbel- oder Schädeltiere.</i> Spektrum Akademischer Verlag, München 2004, ISBN 3-8274-0307-3, S. 315.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Franz-Viktor_Salomon" title="Franz-Viktor Salomon">Franz-Viktor Salomon</a> und Winnie Achilles: <cite style="font-style:italic">Reptilien</cite>. In: Franz-Viktor Salomon, Hans Geyer und Uwe Gille (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">Anatomie für die Tiermedizin</cite>. 3. Auflage. Enke, Stuttgart 2015, ISBN 978-3-8304-1288-5, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>815–842</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Dickdarm&rft.atitle=Reptilien&rft.au=Franz-Viktor+Salomon+und+Winnie+Achilles&rft.btitle=Anatomie+f%C3%BCr+die+Tiermedizin&rft.date=2015&rft.edition=3.&rft.genre=book&rft.isbn=9783830412885&rft.pages=815-842&rft.place=Stuttgart&rft.pub=Enke" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Franz-Viktor Salomon und Elisabeth Krautwald-Junghanns: <cite style="font-style:italic">Darm</cite>. In: Franz-Viktor Salomon, Hans Geyer und Uwe Gille (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">Anatomie für die Tiermedizin</cite>. 3. Auflage. Enke, Stuttgart 2015, ISBN 978-3-8304-1288-5, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>779–782</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Dickdarm&rft.atitle=Darm&rft.au=Franz-Viktor+Salomon+und+Elisabeth+Krautwald-Junghanns&rft.btitle=Anatomie+f%C3%BCr+die+Tiermedizin&rft.date=2015&rft.edition=3.&rft.genre=book&rft.isbn=9783830412885&rft.pages=779-782&rft.place=Stuttgart&rft.pub=Enke" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Franz-Viktor Salomon: <cite style="font-style:italic">Dickdarm, Intestinum crassum</cite>. In: Franz-Viktor Salomon, Hans Geyer und Uwe Gille (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">Anatomie für die Tiermedizin</cite>. 3. Auflage. Enke, Stuttgart 2015, ISBN 978-3-8304-1288-5, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>314–326</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Dickdarm&rft.atitle=Dickdarm%2C+Intestinum+crassum&rft.au=Franz-Viktor+Salomon&rft.btitle=Anatomie+f%C3%BCr+die+Tiermedizin&rft.date=2015&rft.edition=3.&rft.genre=book&rft.isbn=9783830412885&rft.pages=314-326&rft.place=Stuttgart&rft.pub=Enke" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Martin S. Fischer: <i>Proboscidea, Elefanten.</i> In: W. Westheide, R. Rieger: <i>Spezielle Zoologie.</i> Teil 2. Wirbel- oder Schädeltiere. Spektrum Akademischer Verlag, München 2004; ISBN 3-8274-0307-3, S. 637.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Milan Klima: <i>Cetacea, Waltiere.</i> In: W. Westheide, R. Rieger: <i>Spezielle Zoologie.</i> Teil 2. Wirbel- oder Schädeltiere. Spektrum Akademischer Verlag, München 2004; ISBN 3-8274-0307-3, S. 637.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Wilhelm_Gemoll" title="Wilhelm Gemoll">Wilhelm Gemoll</a>, <a href="Karl_Vretska" title="Karl Vretska">Karl Vretska</a>: <i>Griechisch-Deutsches Schul- und Handwörterbuch.</i> 9. Auflage. Hölder-Pichler-Tempsky, Wien; R. Oldenbourg, München 1991, ISBN 3-209-00108-1.</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Friedrich_Kluge" title="Friedrich Kluge">Friedrich Kluge</a>: <i><a href="Etymologisches_W%C3%B6rterbuch_der_deutschen_Sprache" title="Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache">Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache</a>.</i> 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin 2002, <a href="S._v." title="S. v.">s. v.</a> <i>Kolik,</i> Etymologie.</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.duden.de/rechtschreibung/Kolon"><i>Kolon.</i></a> <a href="Duden" title="Duden">Duden</a>.de; abgerufen am 17. Juni 2019.</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Karl_Ernst_Georges" title="Karl Ernst Georges">Karl Ernst Georges</a>: <cite style="font-style:italic"><span lang="la">colon</span></cite>. In: <cite style="font-style:italic">Ausführliches lateinisch-deutsches Handwörterbuch</cite>. 8., verbesserte und vermehrte Auflage. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>1</span>: <i>A–H</i>. Hahnsche Buchhandlung, Hannover 1913, <span style="white-space:nowrap">Sp.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>1281</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.zeno.org/nid/20002290022">Digitalisat.</a> <a href="Zeno.org" title="Zeno.org">zeno.org</a>).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Dickdarm&rft.atitle=colon&rft.au=Karl+Ernst+Georges&rft.btitle=Ausf%C3%BChrliches+lateinisch-deutsches+Handw%C3%B6rterbuch&rft.date=1913&rft.edition=8.%2C+verbesserte+und+vermehrte&rft.genre=book&rft.place=Hannover&rft.pub=Hahnsche+Buchhandlung&rft.volume=Band+1%3A+A-H" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-DRA_2012_636-13"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-DRA_2012_636_13-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-DRA_2012_636_13-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-DRA_2012_636_13-2">c</a></sup></span> <span class="reference-text"><a href="Gerhard_Aum%C3%BCller" title="Gerhard Aumüller">Gerhard Aumüller</a> et al.: <i>Anatomie</i>, 2. Auflage. Georg Thieme Verlag, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-13-152862-9, S. 636 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Alfred_Benninghoff" title="Alfred Benninghoff">Alfred Benninghoff</a>, <a href="Detlev_Drenckhahn" title="Detlev Drenckhahn">Detlev Drenckhahn</a>: <i>Anatomie.</i> Band 1: <i>Makroskopische Anatomie, Histologie, Embryologie, Zellbiologie.</i> 16., völlig neu bearb. Auflage. Urban & Fischer bei Elsevier, München / Jena 2002, ISBN 3-437-42340-1.</span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text">Gerhard Aumüller et al.: <i>Anatomie</i>, 2. Auflage. Georg Thieme Verlag, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-13-152862-9, S. 634.</span>
</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text">Gerhard Aumüller et al.: <i>Anatomie</i>, 2. Auflage. Georg Thieme Verlag, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-13-152862-9, S. 643.</span>
</li>
<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text">Detlev Drenckhahn (Hrsg.): <i>Anatomie, Band 1</i>. 17. Auflage. Urban&Fischer, München 2008, ISBN 978-3-437-42342-0, S. 690.</span>
</li>
<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text">Detlev Drenckhahn (Hrsg.): <i>Anatomie, Band 1</i>. 17. Auflage. Urban&Fischer, München 2008, ISBN 978-3-437-42342-0, S. 694.</span>
</li>
<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text">Michael Schünke u. a.: <i>Prometheus Lernatlas der Anatomie. Innere Organe</i>. 3. Auflage. Georg Thieme Verlag, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-13-139533-7, S. 213.</span>
</li>
<li id="cite_note-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-20">↑</a></span> <span class="reference-text">Detlev Drenckhahn (Hrsg.): <i>Anatomie, Band 1</i>. 17. Auflage. Urban&Fischer, München 2008, ISBN 978-3-437-42342-0, S. 691.</span>
</li>
<li id="cite_note-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-21">↑</a></span> <span class="reference-text">Renate Lüllmann-Rauch: <i>Taschenlehrbuch Histologie</i>. 4. Auflage. Georg Thieme Verlag, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-13-129244-5, S. 386 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-22"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-22">↑</a></span> <span class="reference-text">Renate Lüllmann-Rauch: <i>Taschenlehrbuch Histologie</i>. 4. Auflage. Georg Thieme Verlag, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-13-129244-5, S. 407 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-23"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-23">↑</a></span> <span class="reference-text">Renate Lüllmann-Rauch: <i>Taschenlehrbuch Histologie</i>. 4. Auflage. Georg Thieme Verlag, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-13-129244-5, S. 409.</span>
</li>
<li id="cite_note-24"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-24">↑</a></span> <span class="reference-text">Detlev Drenckhahn (Hrsg.): <i>Anatomie, Band 1</i>. 17. Auflage. Urban&Fischer, München 2008, ISBN 978-3-437-42342-0, S. 692.</span>
</li>
<li id="cite_note-25"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-25">↑</a></span> <span class="reference-text">Renate Lüllmann-Rauch: <i>Taschenlehrbuch Histologie</i>. 4. Auflage. Georg Thieme Verlag, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-13-129244-5, S. 410 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-26"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-26">↑</a></span> <span class="reference-text">Thomas W. Sadler: <i>Medizinische Embryologie</i>. Aus dem Englischen von Ulrich Drews. 11. Auflage. Georg Thieme Verlag, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-13-446611-9, S. 295.</span>
</li>
<li id="cite_note-27"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-27">↑</a></span> <span class="reference-text">Thomas W. Sadler: <i>Medizinische Embryologie</i>. Aus dem Englischen von Ulrich Drews. 11. Auflage. Georg Thieme Verlag, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-13-446611-9, S. 302 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-Sadler_Med_Emb_2008_303-28"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Sadler_Med_Emb_2008_303_28-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Sadler_Med_Emb_2008_303_28-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Thomas W. Sadler: <i>Medizinische Embryologie</i>. Aus dem Englischen von Ulrich Drews. 11. Auflage. Georg Thieme Verlag, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-13-446611-9, S. 293, S. 303.</span>
</li>
<li id="cite_note-29"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-29">↑</a></span> <span class="reference-text">Thomas W. Sadler: <i>Medizinische Embryologie</i>. Aus dem Englischen von Ulrich Drews. 11. Auflage. Georg Thieme Verlag, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-13-446611-9, S. 299 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-Tortora_AuP_2006_1084-30"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Tortora_AuP_2006_1084_30-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Tortora_AuP_2006_1084_30-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Gerard J. Tortora, Bryan H. Derrickson: <i>Anatomie und Physiologie</i>. Übersetzung herausgegeben von Axel Pries. Wiley-VCH, Weinheim 2006, ISBN 978-3-527-31547-5, S. 1084.</span>
</li>
<li id="cite_note-Speckmann_Physiologie_2013_533-31"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Speckmann_Physiologie_2013_533_31-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Speckmann_Physiologie_2013_533_31-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Erwin-Josef Speckmann, Jürgen Hescheler, Rüdiger Köhling (Herausgeber): <i>Physiologie</i>. 6. Auflage. Urban & Fischer, München 2013, ISBN 978-3-437-41319-3, S. 533.</span>
</li>
<li id="cite_note-32"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-32">↑</a></span> <span class="reference-text">Gerard J. Tortora, Bryan H. Derrickson: <i>Anatomie und Physiologie</i>. Übersetzung herausgegeben von Axel Pries. Wiley-VCH, Weinheim 2006, ISBN 978-3-527-31547-5, S. 1085.</span>
</li>
<li id="cite_note-33"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-33">↑</a></span> <span class="reference-text">Michael Gekle et al.: <i>Physiologie</i>. Thieme, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-13-144981-8, S. 466 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-Fuchs_2014_632-34"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Fuchs_2014_632_34-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Fuchs_2014_632_34-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Fuchs_2014_632_34-2">c</a></sup></span> <span class="reference-text">Georg Fuchs: <i>Allgemeine Mikrobiologie</i>, 9. Auflage. Georg Thieme Verlag, Stuttgart 2014, ISBN 978-3-13-444609-8, S. 632.</span>
</li>
<li id="cite_note-35"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-35">↑</a></span> <span class="reference-text">Werner Böcker et al.: <i>Pathologie</i>, 5. Auflage. Urban&Fischer, München 2012, ISBN 978-3-437-42384-0, S. 582, S. 600.</span>
</li>
<li id="cite_note-36"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-36">↑</a></span> <span class="reference-text">Werner Böcker et al.: <i>Pathologie</i>, 5. Auflage. Urban&Fischer, München 2012, ISBN 978-3-437-42384-0, S. 600 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-37"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-37">↑</a></span> <span class="reference-text">Werner Böcker et al.: <i>Pathologie</i>, 5. Auflage. Urban&Fischer, München 2012, ISBN 978-3-437-42384-0, S. 602.</span>
</li>
<li id="cite_note-38"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-38">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Gerd_Herold" title="Gerd Herold">Gerd Herold</a> und Mitarbeiter: <i>Innere Medizin 2013</i>. Eigenverlag, Köln 2013, ISBN 978-3-9814660-2-7, S. 477.</span>
</li>
<li id="cite_note-39"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-39">↑</a></span> <span class="reference-text">Herbert Renz-Polster, Steffen Krautzig (Hrsg.): <i>Basislehrbuch Innere Medizin</i>. 5. Auflage. Urban&Fischer, München 2013, ISBN 978-3-437-41114-4, S. 550.</span>
</li>
<li id="cite_note-40"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-40">↑</a></span> <span class="reference-text">Gerd Herold und Mitarbeiter: <i>Innere Medizin 2013</i>. Eigenverlag, Köln 2013, ISBN 978-3-9814660-2-7, S. 480.</span>
</li>
<li id="cite_note-41"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-41">↑</a></span> <span class="reference-text">Werner Böcker et al.: <i>Pathologie</i>, 5. Auflage. Urban&Fischer, München 2012, ISBN 978-3-437-42384-0, S. 603.</span>
</li>
<li id="cite_note-42"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-42">↑</a></span> <span class="reference-text">Gerd Herold und Mitarbeiter: <i>Innere Medizin 2013</i>. Eigenverlag, Köln 2013, ISBN 978-3-9814660-2-7, S. 481.</span>
</li>
<li id="cite_note-43"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-43">↑</a></span> <span class="reference-text">Werner Böcker et al.: <i>Pathologie</i>, 5. Auflage. Urban&Fischer, München 2012, ISBN 978-3-437-42384-0, S. 604.</span>
</li>
<li id="cite_note-44"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-44">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.operation.de/colitis-ulcerosa-fap-heilung-heilungschancen-alternativen-risiken/">operation.de</a></span>
</li>
<li id="cite_note-Böcker_2012_607-45"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Böcker_2012_607_45-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Böcker_2012_607_45-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Werner Böcker et al.: <i>Pathologie</i>, 5. Auflage. Urban&Fischer, München 2012, ISBN 978-3-437-42384-0, S. 607.</span>
</li>
<li id="cite_note-46"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-46">↑</a></span> <span class="reference-text">Herbert Renz-Polster, Steffen Krautzig (Hrsg.): <i>Basislehrbuch Innere Medizin</i>. 5. Auflage. Urban&Fischer, München 2013, ISBN 978-3-437-41114-4, S. 549.</span>
</li>
<li id="cite_note-47"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-47">↑</a></span> <span class="reference-text">Werner Böcker et al.: <i>Pathologie</i>, 5. Auflage. Urban&Fischer, München 2012, ISBN 978-3-437-42384-0, S. 608.</span>
</li>
<li id="cite_note-48"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-48">↑</a></span> <span class="reference-text">Gerd Herold und Mitarbeiter: <i>Innere Medizin 2013</i>. Eigenverlag, Köln 2013, ISBN 978-3-9814660-2-7, S. 485 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-49"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-49">↑</a></span> <span class="reference-text">Gerd Herold und Mitarbeiter: <i>Innere Medizin 2013</i>. Eigenverlag, Köln 2013, ISBN 978-3-9814660-2-7, S. 486.</span>
</li>
<li id="cite_note-krebsdaten-50"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-krebsdaten_50-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-krebsdaten_50-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text"><i>Krebs in Deutschland 2009/2010. 9. Ausgabe.</i> Robert Koch-Institut (Hrsg.) und die Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland e. V. (Hrsg.). Berlin 2013, S. 18; <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
.mw-parser-output .webarchiv-memento a{color:inherit}
/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20160305043614/http://www.krebsdaten.de/Krebs/DE/Content/Publikationen/Krebs_in_Deutschland/kid_2013/krebs_in_deutschland_2013.pdf?__blob=publicationFile">krebsdaten.de</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 5. März 2016 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>; PDF) abgerufen am 2. Juli 2015.</span>
</li>
<li id="cite_note-51"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-51">↑</a></span> <span class="reference-text">Werner Böcker et al.: <i>Pathologie</i>, 5. Auflage. Urban&Fischer, München 2012, ISBN 978-3-437-42384-0, S. 612.</span>
</li>
<li id="cite_note-52"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-52">↑</a></span> <span class="reference-text">Werner Böcker et al.: <i>Pathologie</i>, 5. Auflage. Urban&Fischer, München 2012, ISBN 978-3-437-42384-0, S. 615.</span>
</li>
<li id="cite_note-53"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-53">↑</a></span> <span class="reference-text">Werner Böcker et al.: <i>Pathologie</i>, 5. Auflage. Urban&Fischer, München 2012, ISBN 978-3-437-42384-0, S. 347.</span>
</li>
<li id="cite_note-Siewert_Chir_2012_706-54"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Siewert_Chir_2012_706_54-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Siewert_Chir_2012_706_54-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Siewert_Chir_2012_706_54-2">c</a></sup></span> <span class="reference-text">Jörg Siewert, Hubert Stein: <i>Chirurgie</i>. 9. Auflage. Springer-Verlag, Berlin / Heidelberg 2012, ISBN 978-3-642-11330-7, S. 706.</span>
</li>
<li id="cite_note-Siewert_Chir_2012_684-55"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Siewert_Chir_2012_684_55-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Siewert_Chir_2012_684_55-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Jörg Siewert, Hubert Stein: <i>Chirurgie</i>. 9. Auflage. Springer-Verlag, Berlin / Heidelberg 2012, ISBN 978-3-642-11330-7, S. 684.</span>
</li>
<li id="cite_note-56"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-56">↑</a></span> <span class="reference-text">Jörg Siewert, Hubert Stein: <i>Chirurgie</i>. 9. Auflage. Springer-Verlag, Berlin / Heidelberg 2012, ISBN 978-3-642-11330-7, S. 682.</span>
</li>
<li id="cite_note-57"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-57">↑</a></span> <span class="reference-text">Maximilian Reiser, Fritz-Peter Kuhn, Jürgen Debus: <i>Radiologie</i>. 3. Auflage. Georg Thieme Verlag, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-13-125323-1, S. 434.</span>
</li>
<li id="cite_note-58"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-58">↑</a></span> <span class="reference-text">Maximilian Reiser, Fritz-Peter Kuhn, Jürgen Debus: <i>Radiologie</i>. 3. Auflage. Georg Thieme Verlag, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-13-125323-1, S. 435.</span>
</li>
<li id="cite_note-59"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-59">↑</a></span> <span class="reference-text">Maximilian Reiser, Fritz-Peter Kuhn, Jürgen Debus: <i>Radiologie</i>. 3. Auflage. Georg Thieme Verlag, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-13-125323-1, S. 439.</span>
</li>
<li id="cite_note-60"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-60">↑</a></span> <span class="reference-text">F. van Erckelens: <i>Über Kolotomie.</i> In: <i>Archiv für klinische Chirurgie.</i> Band 23, 1879, S. 41 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-61"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-61">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Otto_Wilhelm_Madelung" title="Otto Wilhelm Madelung">Otto Wilhelm Madelung</a>: <i>Über eine Modifikation der Kolotomie wegen Carcinoma recti.</i> In: <i>Verhandlungen der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie.</i> Band 1, 1884, S. 118 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-62"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-62">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Paul_Friedrich_Reichel" title="Paul Friedrich Reichel">P. Reichel</a>: <i>Zur Technik der Dickdarmresektion.</i> In: <i>Archiv für klinische Chirurgie.</i> Band 95, 1911, S. 903 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-63"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-63">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. <a href="Otto_Nordmann" title="Otto Nordmann">Otto Nordmann</a>: <i>Die Entwicklung der Dickdarm-Chirurgie in den letzten 25 Jahren.</i> In: <i>Archiv für klinische Chirurgie.</i> Band 142, 1926, S. 312 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-Siewert_Chir_2012_687-64"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Siewert_Chir_2012_687_64-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Siewert_Chir_2012_687_64-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Siewert_Chir_2012_687_64-2">c</a></sup></span> <span class="reference-text">Jörg Siewert, Hubert Stein: <i>Chirurgie</i>. 9. Auflage. Springer-Verlag, Berlin / Heidelberg 2012, ISBN 978-3-642-11330-7, S. 687.</span>
</li>
<li id="cite_note-65"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-65">↑</a></span> <span class="reference-text">J. Reibetanz, C.-T. Gerber: <i>Laparoskopische vs. offene Chirurgie beim kolorektalen Karzinom. 10-Jahres-Ergebnisse des CLASICC-Trial</i>. In: <i><a href="Der_Chirurg" class="mw-redirect" title="Der Chirurg">Der Chirurg</a></i>, 2013, Band.84, Nr. 3, S. 234; <a href="https://doi.org/10.1007/s00104-013-2465-4" class="extiw external" title="doi:10.1007/s00104-013-2465-4">doi:10.1007/s00104-013-2465-4</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-66"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-66">↑</a></span> <span class="reference-text">Jörg Siewert, Hubert Stein: <i>Chirurgie</i>. 9. Auflage. Springer-Verlag, Berlin / Heidelberg 2012, ISBN 978-3-642-11330-7, S. 689.</span>
</li>
<li id="cite_note-67"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-67">↑</a></span> <span class="reference-text">Jörg Siewert, Hubert Stein: <i>Chirurgie</i>. 9. Auflage. Springer-Verlag, Berlin / Heidelberg 2012, ISBN 978-3-642-11330-7, S. 685.</span>
</li>
<li id="cite_note-68"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-68">↑</a></span> <span class="reference-text">C. F. Dixon: <i>Anterior resection for malignant lesions of the upper part of the rectum and lower part of the colon.</i> In: <i>Annales of Surgery.</i> Band 128, 1948, S. 425 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-69"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-69">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Viktor_von_Hacker" title="Viktor von Hacker">Viktor von Hacker</a>: <i>Kolostomie mit Sphinkterbildung aus dem linken Musculus rectus abdominis.</i> In: <i>Beiträge zur klinischen Chirurgie.</i> Band 23, 1899, S. 628 ff., und
<a href="Otto_Goetze_(Mediziner)" title="Otto Goetze (Mediziner)">Otto Goetze</a>: <i>Die Beurteilung der Babkock’schen Mastdarm-Exstirpation mit Erhaltung des Sphinkters ohne präliminare Kolostomie.</i> In: <i>Archiv für klinische Chirurgie.</i> Band 264, 1939, S. 338 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-70"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-70">↑</a></span> <span class="reference-text">Jörg Siewert, Hubert Stein: <i>Chirurgie</i>. 9. Auflage. Springer-Verlag, Berlin / Heidelberg 2012, ISBN 978-3-642-11330-7, S. 721 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-71"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-71">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://journals.sagepub.com/doi/pdf/10.1177/00359157590520S118">journals.sagepub.com</a> (PDF) </span>
</li>
<li id="cite_note-72"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-72">↑</a></span> <span class="reference-text">Nikolaus Papastavrou: <i>Darm.</i> In: Franz Xaver Sailer, Friedrich Wilhelm Gierhake (Hrsg.): <i>Chirurgie historisch gesehen. Anfang – Entwicklung – Differenzierung.</i> Dustri-Verlag, Deisenhofen bei München 1973, ISBN 3-87185-021-7, S. 107–131, hier: S. 124.</span>
</li>
<li id="cite_note-73"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-73">↑</a></span> <span class="reference-text">F. Berndt: <i>Zur Operation des Mastdarmkarzinoms.</i> In: <i>Münchner medizinische Wochenschrift.</i> 1907, S. 1481 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-74"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-74">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. etwa L. Moszkowicz: <i>Über die Technik der abdominoperinealen Operationen der Karzinome der Pars pelvina recti und des Colon pelvinum.</i> In: <i>Archiv für klinische Chirurgie.</i> Band 90, 1909, S. 598 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-75"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-75">↑</a></span> <span class="reference-text">Jörg Siewert, Hubert Stein: <i>Chirurgie.</i> 9. Auflage. Springer-Verlag, Berlin / Heidelberg 2012, ISBN 978-3-642-11330-7, S. 722.</span>
</li>
<li id="cite_note-76"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-76">↑</a></span> <span class="reference-text">A. W. Fischer: <i>Zur Technik der „radikalen“ zweizeitigen kombinierten Mastdarmexstirpation.</i> In: <i>Archiv für klinische Chirurgie.</i> Band 133, 1924, S. 609 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-77"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-77">↑</a></span> <span class="reference-text">Jörg Siewert, Hubert Stein: <i>Chirurgie</i>. 9. Auflage. Springer-Verlag, Berlin / Heidelberg 2012, ISBN 978-3-642-11330-7, S. 710.</span>
</li>
<li id="cite_note-78"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-78">↑</a></span> <span class="reference-text">Hanns-Jürgen Wintzer: <cite style="font-style:italic">Krankheiten des Pferdes: ein Leitfaden für Studium und Praxis</cite>. Georg Thieme, Stuttgart 1999, ISBN 3-8263-3280-6, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>220–227</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Dickdarm&rft.au=Hanns-J%C3%BCrgen+Wintzer&rft.btitle=Krankheiten+des+Pferdes%3A+ein+Leitfaden+f%C3%BCr+Studium+und+Praxis&rft.date=1999&rft.genre=book&rft.isbn=3826332806&rft.pages=220-227&rft.place=Stuttgart&rft.pub=Georg+Thieme" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-79"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-79">↑</a></span> <span class="reference-text">Cheryl S. Hedlund: <cite style="font-style:italic">Surgery of the large Intestine</cite>. In: Theresa Welch Fossum (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">Small Animal Surgery</cite>. 2. Auflage. Mosby, St. Louis 2002, ISBN 0-323-01238-8, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>398–415</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Dickdarm&rft.atitle=Surgery+of+the+large+Intestine&rft.au=Cheryl+S.+Hedlund&rft.btitle=Small+Animal+Surgery&rft.date=2002&rft.edition=2.&rft.genre=book&rft.isbn=0323012388&rft.pages=398-415&rft.place=St.+Louis&rft.pub=Mosby" style="display:none"> </span></span>
</li>
</ol></div>
<div class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1 navigation-not-searchable" style="border-top-style: solid; border-top-width: 1px; clear: both; font-size:95%; margin-top:1em; padding: 0.25em; overflow: hidden; word-break: break-word; word-wrap: break-word;" id="Vorlage_Gesundheitshinweis"><div class="noviewer noresize nomobile" style="display: table-cell; padding-bottom: 0.2em; padding-left: 0.25em; padding-right: 1em; padding-top: 0.2em; vertical-align: middle;" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div style="display: table-cell; vertical-align: middle; width: 100%;">
<div>
Dieser Artikel behandelt ein Gesundheitsthema. Er dient weder der Selbstdiagnose noch wird dadurch eine Diagnose durch einen Arzt ersetzt. Bitte hierzu den Hinweis zu Gesundheitsthemen beachten!</div>
</div></div>
<div class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1 navigation-not-searchable normdaten-typ-s" style="border-style: solid; border-width: 1px; clear: left; margin-bottom:1em; margin-top:1em; padding: 0.25em; overflow: hidden; word-break: break-word; word-wrap: break-word;" id="normdaten">
<div style="display: table-cell; vertical-align: middle; width: 100%;">
<div>
Normdaten (Sachbegriff): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/4124782-6">4124782-6</a></span> | <a href="Library_of_Congress_Control_Number" title="Library of Congress Control Number">LCCN</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://id.loc.gov/authorities/sh85067571">sh85067571</a></span> | <a href="Web_NDL_Authorities" title="Web NDL Authorities">NDL</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://id.ndl.go.jp/auth/ndlsh/00987673">00987673</a></span> </div>
</div></div></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
Dieser Artikel wurde von <a class="external text" title="Zuletzt bearbeitet am 2025-08-22" href="https://de.wikipedia.org/wiki/?title=Dickdarm&oldid=259079194">Wikipedia</a> herausgegeben. Der Text ist unter <a class="external text" href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de">Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0</a> verfügbar, sofern nicht anders angegeben. Für die Mediendateien können zusätzliche Bedingungen gelten.
</div>
</div><!--/htdig_noindex--></div>
</div>
</main>
</div>
</div>
</div>
<script src="./_webp_/webpHandler.js"></script>
</body></html>